Viel Bein, Bier und fetzige Musik

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Die Cowgirls des TV Groß-Zimmern boten zum Auftakt des Jahrmarktes einen rasanten Auftritt.

Groß-Zimmern - Freibier, Fischweck, Feierlaune. . . am Wochenende ging es hoch her in der Gemeinde. Ab in die (grüne) Mitte lautete die Devise für Groß und Klein, um mit den Gastgebern den Jahrmarkt der Vereine zu feiern. Von Ursula Friedrich

Neun ortsansässige Vereine hatten eine bunte Zeltstadt aufgebaut, auf einer Bühne wurde ein unterhaltsames Programm geboten, Kinderkarussells und Buden machten das Bild perfekt.

Flankiert von den hübschen Mädchen der Tanzgruppe des Turnvereins schritten die offiziellen Vertreter von der Mehrzweckhalle zum Festgelände – die lauten Klänge des vorweg marschierenden ersten Zimmerner Fanfarencorps weckten auch den schläfrigsten Partymuffel auf. Mit Freibier, Tänzen der TV Girls und der rhythmischen Sportgymnasten des Tanz und Gymnastikclubs (TGC) Groß-Zimmern ging es weiter im Festprogramm.

Freibier nach gelungenem Fassanstich: Heinz Held und Achim Grimm sorgten zur Einstimmung für den Fluss des kühlen Gerstensaftes. Foto: Friedrich

„Der Jahrmarkt der Vereine ist das zweitgrößte Fest in Zimmern“, meinte Bürgermeister Achim Grimm - allerdings sei angesichts der bunten Vereinslandschaft eine Beteiligung von nur neun Vereinen eine nominell schlechte Bilanz. Die Mitwirkenden bemühten sich dafür um so mehr, ihren Gästen - besonders auch hinsichtlich der Gastronomischen Versorgung - ein pfundiges Programm zubieten. Cocktails, Prossecco, Ramazotti und Caipirinha, Fischgerichte, Pizza, Antipasti, Currywurst und Pommes machten die Wahl zur Qual. Warum die Beteiligung seitens der Aktiven so schwach ausfiel, kann sich auch Heinz Held, Ehrenvorsitzender des Ortsvereinsgremiums, nicht so recht erklären. „Als wir vor 36 Jahren das Gremium der Zimmerner Vereine aus der Taufe gehoben haben, wollten wir eine Bühne für die Vereine schaffen und ihnen hier die Möglichkeit geben, ihre Einnahmen zu verbessern“, so Held. Der Kerbverein hat von dieser Möglichkeit stets rege Gebrauch gemacht, und so das Zimmerner Fest der Feste finanziert.

Auch, wenn dies enorme Kärfte zehrte. „Wir haben um vier Uhr morgens 400 Eier mit Speck gebacken“, meinte Held schmunzelnd. Damals waren rund 20 Vereine mit von Party. Im Vorjahr waren es magere acht. Auch in diesem Jahr kamen die meisten Besucher des Jahrmarktes hungrig und genossen die Speisenvielfalt. Gegen Abend zogen am Samstag trotz eines tüchtigen Regengusses viele Fans zur grünen Mitte, um bei Drinks und Partylaune die Zimmerner Band „Lehman 5“ zu erleben.

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