Volker Appel sorgt für spannende Erlebnisse

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Tellschützen können nicht nur schießen. Bei den Aktionen waren auch Geschick und Mut gefragt. Hier: 20 Meter abseilen im Naturklettergarten „Steinwand“.

Groß-Zimmern/Wasserkuppe ‐ Ein besonderes langes Wochenende unternahm die Schützenjugend von Tell Groß-Zimmern. Unter Federführung von Jugendleiter Volker Appel ging es dieses Jahr in die Rhön.

Von Fronleichnam bis zum 6. Juni zelteten 13 Jugendliche und ihre Betreuer am Fuße der Wasserkuppe. Nachdem bei strahlendem Wetter die Zeltstadt Form annahm, wurde der Rest des Tages genutzt, um das „Schwarze Moor“ zu besichtigen. Außerdem befinden sich gegenüber dem Moor Relikte aus der ehemaligen innerdeutschen Grenze Relikten wie etwa ein Wachturm, Grenzbefestigung und Wehranlage aus der Zeit des „Eisernen Vorhanges“. Für einige Jugendliche war das schon ein Erlebnis da dies alles kurz vor ihrer Zeit war.

Am Freitag kam das Highlight. Mit der Bergsportschule-Rhön wurde ein Abenteuer Tag veranstaltet. Die Tell-Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und ab sofort war jede dafür verantwortlich möglichst viele Punkte zu sammeln bei den verschiedenen Aufgaben. Erste Aufgabe war das abgesicherte hochklettern an einer zehn Meter hohen Kletterwand. Gar nicht so einfach wie es von unten ausschaut und jeder hatte so sein Kampf nicht abzurutschen und ins Seil zu fallen.

Zielschießen keine leichte Aufgaben

Die zweite Aufgabe war anhand Kreuzungsskizzen den richtigen Weg zu finden zur nächsten Aufgabe. Die anderen zwei Gruppen mussten im Abstand der Ersten folgen. Nach einigen Kilometern wurde auch diese Aufgabe gemeistert.

Die dritte Aufgabe sah im ersten Moment sehr einfach aus. Bogenschießen mit einem Abstand von fünf Metern zur Scheibe. Für viele augenscheinlich zu leicht. Aber es packte keiner, seine drei Schuss ins Zentrum zu bringen. Nur Norbert Burger erreichte von 15 möglichen Punkten 13. Als nächstes musste die zweite Gruppe mit Hilfe eines Kompasses quer durch den Wald den Weg finden zur nächsten Prüfung.

20 Meter die „Steinwand“ hinunter

Nach einigen Haken und Stolperern erreichte auch die zweite Gruppe ihr Ziel. Dort musste jede Gruppe von einem Holzstamm ein möglichst genaues Stück von einem Kilo abschneiden. Die dritte Gruppe verschätzte sich gehörig und die zwei anderen konnte daraus ihren Vorteil ziehen. Nun war die dritte Gruppe dran mit Kompaß den richtigen Weg zu finden. Bis zum Ende waren sie auf dem richtigen Weg, bevor sie sich 50 Meter vor dem Ziel verleiten ließen, den Weg zu verlassen und direkt zum Ziel zu laufen. Das bedeutete einen schmerzlichen Punktabzug.

Die letzte Prüfung sollte dann für alle eine Herausforderung sein. 20 Meter abseilen im Naturklettergarten „Steinwand“. Ein besonderer Nervenkitzel für alle. Vom Gipfel aus wurde jeder über eine senkrechte Wand abgeseilt. Bis auf drei Tell-Schützen stellte sich jeder der Aufgabe und bewältigte sie mit Bravour. Unten angelangt wurde jeder mit Applaus bedacht und der besondere Abenteuer-Tag nahm sein Ende beim gemeinschaftlichen Grillen am Zeltplatz.

Auch im Sommer wird gerodelt

Der Samstag wurde dann gelassen angefangen. Nach einem sehr langen Frühstück wurde die Wasserkuppe in Beschlag genommen. Ob Gleitschirmflieger oder Fliegerdenkmal, alles wurde in Augenschein genommen. Und am Ende wurden die Sommerrodelbahnen intensiven Tests unterzogen. Auf dem Rückweg zum Campingplatz wurde Zwischenstation im Schwimmbad gemacht.

Bis spät in die Nacht wurde dann am Holzfeuer gegrillt und gefeiert. Am Sonntag war dann bei allen, nach Abbau der Zelte und der Heimfahrt, Ruhe angesagt.

Wieder ist es Volker Appel und seinen Helfern gelungen, den Jugendlichen ein schöne Erlebnisse zu bereiten und auf der Heimfahrt wurde schon diskutiert, was man wohl nächstes Jahr unternehmen könnte.

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