Vorglühen beim Äpplerfest

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Die Thekenmannschaft des Jahrgangs 1973/74 freut sich auf die Gäste des Äpplerfestes. Im Vordergrund Kerbvadder Boris Becker und Kerbmädchen Yvonne Kränkel.

Groß-Zimmern (bea) - Beste Stimmung herrscht beim ersten (inoffiziellen) Kerbevent des Jahres 2011. Ganz offiziell beginnt die Kerb zwar erst am Samstag, aber der Jahrgang 1973/74, der 1993 seine Kerb feierte, kann es gar nicht erwarten.

„Da wir nun schon ein bisschen älter sind, brauchen wir etwas länger, um kerbgeschmeidig zu sein, deshalb fangen wir früher an“, sagt Kerbborschte Thomas Raczynski heiter. Die Geschmeidigkeit wollten sich am Donnerstagabend beim Äpplerfest aber nicht nur die Älteren holen. Besonders die Jüngeren strömten in Scharen in den Hof eines der Kerbborschte.

Die Organisatoren zeigten sich dem Ansturm aber gut gewappnet, mit 450 Litern selbst gemachten Zimmerner Apfelwein waren sie ausgestattet. „Im letzten Jahr hatten wir 300 Liter, die waren um 23 Uhr alle“. An die Wand des Nachbarhauses werden die Bilder eines Videos von der Kerb 1993 projeziert.

Kerbmädchen Yvonne Kränkel, vormals Plechatsch, schaut melancholisch zu. Sie ist die einzige des Jahrgangs, die heute zum 17. Mal feiert.

„Entstanden ist der Brauch des Äpplerfestes vor der Kerb 1993. Nach dem Hallenschmücken zogen die Kerbborschte vor mein Elternhaus und wollten schon vorfeiern. Da ja vor Kerbsonntag niemand wissen darf, wer das Kerbmädchen ist, zog meine Mutter, Vroni, die Jungs ganz schnell in unser 14 Quadratmeter großes Wohnzimmer und das erste Äpplerfest fand ohne mich statt“.

Aber danach durfte Kerbmädchen Yvonne immer mitfeiern, was sie bis heute mit großer Begeisterung tut.

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