Wandlungsfähig „zusammengeschwankt“

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Ein Prosit auf das Bock-Theater: (von links) Jurek Osinski, Roland Cöster, Angela-Franziska Göbel, Gaby Geier, Klaus Zahn, Matthias Göbel und Opa Reinhold Reinhard.

Groß-Zimmern ‐ „Open Air machen wir nicht mehr“, sagt Roland Cöster poetisch. Die Bretter die die Welt bedeuten liegen den Bock-Aktiven mehr. Von Gudrun Fritsch

Zuletzt vor fünf Jahren erfreuten sie in der Rollsporthalle oder „Bock-Arena“ - damals mit einem Dreiakter - ihr Publikum. Derzeit hocken sieben Schwarze Böcke einmal die Woche im Keller von Gaby Geier und proben von weit her zu hören für den Zweiakter „Panik oam Stoammtisch orrer das Grauen aus Dieborsch“. Den hat Geier aus mehreren Stücken zusammengeschrieben. „Dabei wird viel improviesiert, es ist jedesmal anders“, beschreibt Matthias Göbel wie man „zusammenschwankt“. Zufrieden bestätigt Geier die Wandlungsfähigkeit des Stückes. Worum es eigentlich geht, wird noch nicht verraten, nur so viel „Traditionsgaststätten sind dabei und etwas über Beziehungen“. Zur Kulisse heiß es „in Dieburg geklaut“. Eintritt frei gilt für alle alten Wirtsleute, wenn sie was aus ihrer Gaststätte mitbringen.

Bei der Rollenverteilung gab es keine Probleme. „Die Gaby hat das bestimmt und jeder konnte aussuchen, ob er ja oder nein sagt“, beschreibt Cöster das demokratische System. „Wir spielen eigentlich nur uns selbst. Damit die Proben möglichst echt sind, wird auch viel getrunken“, sagt Jurek Osinski. Geier selber spielt nicht mit (Überraschungsei?). Allerdings sind im Stück alle weiblich, außer Äppelbohm, der ist in einer Doppelrolle auch Gast. Und Tochter Angela-Franziska fällt nicht weit vom Stamm.

After-Stage-Autogrammstunde mit Livemusik

Aufgeführt wird der Zweiakter am Freitag und Samstag, 20. und 21. August, jeweils um 20.11 Uhr sowie am Sonntag, 22. August, um 16 Uhr in der Bock-Arena. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Familien mit sieben Kindern ermäßigt 7,50 Euro pro Person, sofern Opa und Oma dabei sind.

In den Pausen ist Kulinarisches im Angebot und zur „After-Stage-Autogrammstunde“ mit Livemusik wird in die Künstler-Bar eingeladen.

Dieburger Zuschauer sind erwünscht, müssen sich aber beeilen, wenn sie noch Karten bekommen wollen.

Die gibt es bei der Tickethotline von Cöster, Tel.: 0160/97246409, und per E-Mail unter: Klaus-Zahn@Arcor.de. Die Zuschauer erwartet jeden Abend ein anders Stück, „deshalb gibt es im Angebot das Kombi Ticket drei für zwei“, wirbt Cöster für ein weiteres günstiges Angebot.

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