Wiedervereinigung kam zu spät

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Eine stärkere Besucherresonanz für die Ausstellung über die DDR und die Wiedervereinigung hätte sich die CDU Groß-Zimmern gewünscht.

Groß-Zimmern (bea) ‐ „Wir wollten die Politik mit dieser Ausstellung ein wenig greifbarer machen“, sagt Jürgen Kreisel, Politiklehrer an der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg und CDU-Mitglied in Groß-Zimmern.

Dieses Anliegen wurde jedoch nur teilweise erfüllt. Die Wanderausstellung über die ehemalige DDR, die Wendezeit und die anschließende Wiedervereinigung mit der Bundesrepublik sollte bereits zum Kürbismarkt in der Jahnstraße 10 gezeigt werden, kam aber erst am Dienstag dieser Woche in Zimmern an und fand nicht die von der CDU erhoffte Besucherresonanz.

Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung wollten wir die zahlreichen Tafeln mit Fotos und Informationen präsentieren“, berichtet Christoph Glaser, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, der die Verspätung der Ausstellung sehr bedauert. Aber jetzt sei sie bestellt und folglich werde sie nun auch gezeigt.

Ausstellung wandert nach Dieburg

Am Donnerstag und Freitag hatten die Zimmerner die Möglichkeit, sich über die Geschichte der DDR, das Vorgehen der Staatssicherheit (Stasi), das soziale Leben in der DDR, die Bürgerrechtler, die Wende, aber auch über die satirische Selbstdarstellung im deutschen Arbeiter- und Bauernstaat zu informieren.

Bei Sekt und Zwiebelkuchen machten allerdings relativ wenige Bürger Gebrauch davon. „Beim Kürbismarkt wäre es hier bestimmt voll gewesen“, brachten Glaser und Kreisel ihre Enttäuschung zum Ausdruck. Zu sehen ist die Ausstellung nun noch in der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg.

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