„Wir brauchen Visionen für Zimmern“

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Janek Gola und Ehefrau Marina Gola-Richter mit dem schüchternen Hund Sam.

Groß-Zimmern ‐ „Den vielen Reden müssen Taten folgen und wir brauchen Visionen für die Gemeinde“, so stellt sich Janek Gola die zukünftigen Aufgaben des Bürgermeisters vor. Für die Partei Arbeit Umwelt Familie (AUF) geht Gola am 27. März für den Bürgermeisterposten ins Rennen. Von Ulrike Bernauer

Der 59 jährige Groß-Zimmerner wurde tatsächlich noch daheim in „Schlackehause“ und nicht im Krankenhaus geboren. Bei der Firma Sigmatechnik in Zimmern wurde er zum Industriekaufmann ausgebildet.

1977 übernahm er das Schreibwaren- und Zeitschriften-Geschäft der Familie Wüst welches er später in die heutige Poststelle am Rathausplatz umsiedelte. Aus erster Ehe hat Janek Gola zwei Töchter, „die sind 34 und 32 Jahre alt, also schon längst erwachsen.“

Zur Firma `baisikl kam der Zimmerner durch seine zweite Frau Marina Gola-Richter, die den Fahrradladen in den 90er Jahren mit gegründet hat. Dem Fahrrad gehörte seine Leidenschaft schon vor der Arbeit im Laden, „hier ich bin der Vorturner, verantwortlich für Verkauf, Materialbeschaffung und die Ausbildung.“ Der Zimmerner zählt sich zu den „Dienstältesten“ Montainbikern im Umkreis, fürs Fahrradfahren nimmt er sich auch heute, trotz der Führung des Betriebes und seiner Arbeit im Parlament, immer Zeit. „Ich brauche wenig Schlaf und der Tag hat 24 Stunden“, meint Gola heiter. „Zehn gehen für die Arbeit drauf, bleiben immerhin noch 14.“  Die braucht der bekennende Vereinsmeier auch. Er ist Mitglied im Kerb- und Athletenverein,  beim OWK, der Chorgemeinschaft und dem NABU. Wobei der Naturschutz für ihn nicht nur ein Hobby, sondern ein ernstes Anliegen ist. Tatkräftig legte der Zimmerner Hand an bei der Renaturierung des Hirschbachs oder der Schaffung von Retentiosflächen in der Feldgemarkung.

„Werde mit dem, was wir haben , sparsam umgehen“

Damit nicht genug, selbst bei der Dieburger Fastnacht machen die Golas mit. Bei der Fastnachtsgruppe „Suffies“ ist er aktiver Teilnehmer am Faschingsumzug. Dieses Programm funktioniert nur, weil sich die Eheleute einig sind. „Auch meine Frau hat mit `baisikl und der Firma Richter viel um die Ohren“, sagt Gola. „Aber so kommen wir gut klar.“

Dass er auch mit dem Amt des Bürgermeisters gut klar kommen würde, davon ist Gola überzeugt. Er verweist nicht nur auf seine langjährige kommunalpolitische Tätigkeit, sondern wartet auch mit klaren Ideen auf. „Ich lehne es ab, eine Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Bürger zu machen, und werde mit dem, was wir haben, sparsam umgehen“.

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