Größter Ortsverein lädt ein zur Geburtstagsfeier bei den Olympiaschützen

Zehn Jahre Seniorenunion

Groß-Zimmern - (bea) „Der Ortsverein Groß-Zimmern hat sich am besten entwickelt“, sagt Albert Henrich stolz. Vor zehn Jahren wurde die Seniorenunion gegründet, damals war Henrich Vorsitzender der CDU in Groß-Zimmern. Nicht nur eine Gruppe für die älteren Mitbürger wollte er ins Leben rufen, sondern auch eine Frauenunion. „Das hat aber leider nicht geklappt“, bedauert Henrich, der heute unter anderem Kreisvorsitzender der Seniorenunion ist.

118 Mitglieder hat der Ortsverein inzwischen. „Es sind bestimmt noch zwanzig aus den Gründungstagen dabei, die in diesem Jahr noch für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt werden“, freut sich Christa Roth, die ebenfalls seit der ersten Stunde dazu gehört. Zum Gespräch am Dienstag haben sich Willi Steinbeck, Alfred Hummel, Johannes Köbel, Christa Roth und Albert Henrich beim Vorsitzenden Dieter Geuppert, versammelt. Vor der Arbeit gibt es erst mal Eis, vom Hausherrn selbst gemacht.

Ziele der Seniorenunion sind politische, kulturelle und gesellige Veranstaltungen, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf der Geselligkeit liegt. Daran hat sich in den zehn Jahren nichts geändert. „Einmal im Monat treffen wir uns“, erzählt Roth davon, dass die Treffen meist in einen Ausflug münden.

Das war auch im Gründungsjahr 1999 nicht anders. Im Oktober fuhren die Senioren nach Seligenstadt mit einem Abschluss in der Thomashütte. Im November ging es zur Firma Südzucker nach Groß-Gerau und im Dezember zum Adventskaffee in Münster-Breitefeld.

Um Politik geht es seltener bei den Treffen. Sind doch auch die meisten Mitglieder nicht Mitglied der CDU. „Im Kreisverband sind etwa 30 Prozent“, schätzt Henrich. Die Zugehörigkeit zur Partei ist keine Bedingung, allerdings zahlen CDU-Mitglieder mit 6 Euro einen geringeren Beitrag. Der liegt für die anderen bei 15 Euro.

Auch wenn Politik in der Seniorenunion keine große Rolle spielt, wäre so manche Veranstaltung der örtlichen CDU ohne die Senioren ziemlich mau. Aktive Helfer und treue Gäste sind die Ältesten, angefangen vom Familienfest bis zu Wahlveranstaltungen.

Die Damen haben knapp die Mehrheit in der Seniorenunion und das Durchschnittsalter liegt bei 74 Jahren. Eine der Ältesten wird demnächst 90 Jahre und ist auch bei den Ausflügen fast immer dabei. „Wir verlieren unsere Mitglieder nur durch die Biologie“, sagt Hummel.

Einen besonders schmerzlichen Verlust hat die Seniorenunion in diesem Jahr durch den Tod des Vorsitzenden Horst Übel erlitten. Er hatte den Verein seit der Gründung geführt und war in Zimmern außerordentlich beliebt. Einen großen Anteil am Wachsen und Gedeihen der Gruppe kann ihm zugeschrieben werden.

Diesen Erfolg gilt es nun zu feiern. Unter anderem haben sich die Bundestagsabgeordnete Patricia Lips, der Kreisvorsitzende der CDU Manfred Pentz, Bürgermeister Achim Grimm und der Ortsvereinsvorsitzende Heinrich Bach angesagt.

Für Samstag, 22. August, lädt die Seniorenunion zum zehnjährigen Geburtstagsfest ein. Ab 11 Uhr wird im Schützenhaus der Olympia mit zahlreichen Gästen gefeiert.

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