Ziel ist optimale Vernetzung

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Zufrieden waren die Organisatoren der Konferenz zur „Zukunft der Kinder- und Jugendbetreuung in Groß-Zimmern“. Über 50 engagierte Pädagogen und Ehrenamtliche nahmen an der arbeitsintensiven Sitzung im Rathaus teil. Die Themen sollen jetzt in Arbeitsgruppen weiter entwickelt werden.

Groß-Zimmern (guf) ‐ „Ich bin begeistert von der tollen Organisation“, lobte der Schulleiter der Friedensschule, Axel Pucknat, am Donnerstagabend die Konferenz. Ähnlich positiv beeindruckt waren die meisten der gut 50 Teilnehmer, die im Rathaus über die Zukunft der Kinder- und Jugendbetreuung in Groß-Zimmern diskutierten.

Bürgermeister Achim Grimm begrüßte die Runde und Jugendpfleger Tom Hicking formulierte die wesentliche Zielsetzung: „Wir wollen optimale Lösungen für die Vernetzung unserer Arbeit finden“.  Neben den Hauptamtlichen aus Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen waren auch Elternvertreter sowie Kommunalpolitiker (je Fraktion einer) erschienen, und die blieben tatsächlich strikt beim Thema.

Wie überall, so war auch hier zu sehen, dass pädagogische Arbeit fast ausschließlich Frauensache ist. Die wenigen anwesenden Männer waren entweder Politiker oder in leitender Position.

Neuer Flyer für Betreuungseinrichtungen kam gut an

Mit ihren Impulsreferaten überschritten Evelyn Klemt von der Familienförderung des Landkreises und Barbara Zeitzinger von der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ zwar die für sie veranschlagte Zeit um einiges, dennoch waren ihre Erläuterungen und vor allem die konkreten Zahlen und Fakten, die sie benennen konnten, sehr aufschlussreich. Viel Lob fand auch der frisch erschienene, von Nadine Roßkopf in der Verwaltung erstellte Flyer, der altersgestaffelt alle Betreuungseinrichtungen in der Gemeinde beschreibt.

Verspätet, aber guten Mutes, forderte Mitorganisator Tobias Lauer von der Projektwerkstatt die Teilnehmer dann zur Arbeit auf. Sie sollten in Gruppen an acht Diskussionstischen auf vorgegebene Fragen eingehen. In nur 20 Minuten wurden - je nach Einstufung in roter, schwarzer oder grüner Farbe - Stichpunkte zu den Themen Kooperationen, Umfeld und Institutionen, Politik und Verwaltung, Ehrenamt oder Beteiligung von Kindern und Jugendlichen notiert. Die Pädagogen zeigten, dass sie auch zu später Stunde noch effektiv arbeiten können und den engagiert geführten Diskussionen war zu entnehmen, dass die Thematik allen sehr vertraut und wichtig ist. Dem „Brainstorming“ folgte die Bildung von Arbeitsgruppen, in denen nun weiter gearbeitet soll. „Als nächstes werden nun die Vereine mit eingebunden“, meinte Hicking schließlich sehr zufrieden.

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