Vorparty macht Appetit

Kerb wird international

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Der neue Kerbborschtejahrgang 94/95 ist Aushängeschild des großen Heimatfests, dessen Vorparty gefeiert wurde.

Groß-Zimmern - Sie rückt in greifbare Nähe: Die Zimmerner Kerb 2014, für die die Vorbereitungen nun kräftig in Schwung kommen. Mit der Kerbvorparty trat der neue Jahrgang 1994/95 am Freitag erstmals als offizieller Gastgeber ins Rampenlicht. Von Ursula Friedrich 

16 Kerbborschte zählt der rote Jahrgang - deutlich weniger als im Vorjahr, als ein Megajahrgang von 38 Borschte die Kerb feierte. „Klasse statt Masse“, ist folglich das Motto der Neuen, die ihrem Slogan am Freitag Taten folgen ließen. Erneut hatten die Angler den Bereich vor ihrem Vereinsgelände für die Fete zur Verfügung gestellt. DJ, Musikeffekte, Partyzelt, Barbereich und Tanzfläche, die Zutaten für eine gelungene Feier wurden gekonnt abgemixt - wenngleich zu der Veranstaltung die Gäste meist erst zu später Stunde strömen.

Erste Eindrücke, was als Gastgeber an Arbeitspensum zu bewältigen ist, gab es für den neuen Jahrgang, der jedoch, Eltern sei Dank, auf gute Unterstützung aus den eigenen Familien zählen konnte. „Anstrengend, aber es macht Spaß“, so Victor Rauchschwalbe, einer der „Roten 16“, „aber Kerb ist nur einmal im Leben.“ Die Vorparty dient einem wichtigen Zweck: Mit Gleichgesinnten den Appetit auf das größte Zimmerner Fest kräftig zu schüren, das vom 23. bis 26. August den Alltag in der Gemeinde lahm legen wird. Und: Den Sparstrumpf zu stopfen, um finanziell für die Zimmerner Kerb gerüstet zu sein. 2014, das Jahr von Europawahl und Fußball-WM, hat Zimmerns neuen Kerbborschtejahrgang inspiriert, den Fokus nicht nur auf die eigenen Traditionen zu richten. „Kerb international“ ist das Motto, unter dem die Feier des großen Heimatfests stehen soll.

Die Vorparty, für die bereits im Vorfeld 150 Tickets verkauft wurden, war freilich primär Bühne der vielen Jahrgänge, die Gesänge anstimmten und das beliebte „Frotzeln“ unter vermeintlich konkurrierenden blauen, roten und grünen Jahrgängen zelebrierten. Bis 24 Uhr durften sogar die „Greenhörner“ des kommenden Jahrgangs der Kerb 2015 hereinschnuppern - dann mussten Gäste unter 18 Jahren leider den Heimweg antreten.

Klein-Zimmerner Kerb 2013

Klein-Zimmerner Kerb 2013

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