Zimmerner Reiter zu Gast in Hippelsbach

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Christel Boywitt (von links) auf Mäxjen, Alena Erdmann auf Elli, Evi Rietzschel auf Clint und Nadine Prieur auf Balou.

Groß-Zimmern - Nach heißen Junitagen freuten sich die vier entschlossenen Reiterinnen des Reit- und Fahrvereins über das optimale Wetter, als es am Monatsende traditionsgemäß „zur Hippelsbach“ ging.

Nachdem die Gruppe ab dem Hof Klober komplett war, führte der Weg entlang der alten Bahnlinie in Richtung Reinheimer Teich. Dort sahen man die Auswirkungen des Unwetters, das kurz zuvor gewütet hatte. Den schönen Weg entlang der Gersprenz zum Segelflugplatz Reinheim mieden die Reiterinnen, um nicht zwischen umgestürztes Gehölz zu geraten. Stattdessen ritten sie an der Tannenmühle vorbei nach Habitzheim, wo sie auf dem Hof von Georg Michel mit dem obligatorischen Umtrunk erwartet wurden.

Weiter ging es teils im gestreckten Galopp zwischen Lengfeld und Ueberau, immer den Otzberg im Blick, zur Hippelsbacher Bauernstube, die nach gut zwei Stunden im Sattel zur Mittagszeit erreicht war. Die Gastwirtsfamilie Feick sowie rund 45 Vereinsangehörige und Freunde, die sich bereits per Auto oder Fahrrad eingefunden hatten, begrüßten die Reiterinnen herzlich.

Pferde erfrischen sich mit saftigem Gras

Paddocks hatten Peter Vetter und Evi Rietzschel schon am Vortag abgesteckt, so dass sich die Pferde bei saftigem Gras und einem kräftigen Schluck aus dem Eimer erfrischen konnten. Rudi Reusche, „Schirmherr“ des Hippelsbach-Ausflugs und Freund der Wirtsleute, hatte „Quartier gemacht“ nach allen Regeln der Gastlichkeit. Odenwälder Spezialitäten, gegrillte Steaks, Kaffee und Kuchen kamen auf den Tisch.

Um 15 Uhr wurde der Heimritt angetreten. Christel Boywitt führte die Gruppe über eine neue, abwechslungsreiche Wegstrecke. Diesmal wurde das kürzlich ausgezeichnete Ueberau erkundet. Unterwegs sahen die Reiter Störche, Wildgänse, Füchse und eine große Schafherde. Ein kurzer Galopp über die Gersprenzwiesenwege beendete den flotten Ritt. In entspanntem Schritt kehrten dann Pferde und Reiter gegen 17.30 Uhr in die heimischen Ställe zurück. Für nächstes Jahr, wenn sich der Verein wieder auf der luftigen Hippelsbacher Höhe trifft, haben sich die Reiterinnen schon verabredet.

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