Zukunftswerkstatt jetzt noch besser ausgestattet

Über eine Spende für die Zukunftswerkstatt freuten sich Lehrer und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule. Die Spende, Bausätze für Metallmontagearbeiten überreichten Mitarbeiter der Firma Wolf Werkzeugmaschinen aus Dieburg. - Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - Den Tag des Jobinterviews nutzten die älteren Schüler der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) um einige Betriebe, die sich in der Gesamtschule präsentierten, kennen zu lernen.

Vorgestellt hat sich auch die Firma Wolf aus Dieburg, die Werkzeuge für das Stanzen und Umformen von Stahl- und Edelstahlblechen herstellt, hauptsächlich für die Automobilindustrie. Jutta Hampel, Ralf Geschka und Philipp Hartl stellten nicht nur beim Jobinterview den Beruf des Werkzeugmechanikers im Bereich Stanz- und Umformtechnik vor, sondern hatten auch für die Zukunftswerkstatt etwas mitgebracht. „Wir übergeben Bausätze, mit denen in der Zukunftswerkstatt Metallmontagearbeiten von den Schülern ausgeführt werden können“, erklärte Geschka. Dazu gehörte ein Designlocher, dessen Teile in einer Kiste ruhen. Den Metallteilen sind Stücklisten hinzugefügt und technische Zeichnungen, anhand derer die Schüler sehen können, wie die fertigen Werkstücke nach dem Zusammenbau funktionieren. Es empfehle sich, vor dem Bau die Teile zu messen und zu überprüfen, so Geschka. In Gruppenarbeit sollten die Bausätze zusammengefügt werden. Werner Schneider, Fachbereichsleiter Arbeitslehre an der ASS, freut sich über die Bausätze, die übrigens die Auszubildenden der Firma hergestellt haben.

Schulleiter Helmut Buch bedankt esich für die Werkstücke, die den Schülern die Arbeitswelt ein bisschen näher bringen. Lob erhielt aber auch die Gesamtschule von den Wolf-Mitarbeitern. Die Zukunftswerkstatt sei sehr gut eingerichtet und mit einem guten Konzept ausgestattet. Wolf Werkzeuge GmbH gehört zu den Kooperationspartnern der ASS und ihrer Zukunftswerkstatt. 30 Mitarbeiter hat das Dieburger Unternehmen, jährlich wird ein Auszubildender eingestellt. Auch Wolf Werkzeuge merkt die demographische Entwicklung, denn es melden sich weniger Bewerber. „Der Werkzeugmechaniker ist der König der Ausbildungsberufe“, erklärte Geschka, „deshalb brauchen wir auch gute Auszubildende.“ J bea

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