Jubiläum

Jüdisches Museum Frankfurt feiert 25-jähriges Bestehen

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In Frankfurt erinnern nur noch wenige Bauwerke an die jüdischen Familie Rothschild. Das einzige erhaltene ehemalige Wohnhaus ist das Rothschild-Palais am nördlichen Mainufer, das heute das Jüdische Museum der Stadt beherbergt.

Frankfurt - Mit Sonderausstellungen, Vorträgen, Diskussionen und einer umgestalteten Dauerausstellung feiert das Jüdische Museum Frankfurt in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsprogramm beginnt mit einem Tag der offenen Tür.

Am Sonntag, 24. Februar, gibt das Haus zum ersten Mal einen Einblick in seine erweiterte Dauerausstellung. Diese stellt religiöses Leben und jüdische Feste sowie die jüdische Geschichte vor, wie das Haus am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Viele der Exponate lagerten bislang im Depot und werden zum ersten Mal gezeigt.

Dem Judentum und dem Geld widmet das Museum vom 25. April bis zum 6. Oktober eine große Sonderausstellung. Von November an zeigt das Haus eine Ausstellung über das Kunstleben im Nationalsozialismus. Das angegliederte Museum Judengasse präsentiert im Frühjahr eine Ausstellung über Konversion. Unter dem Titel „Treten Sie ein! Treten Sie aus!" informiert die Schau vom 14. Mai bis 1. September darüber, warum Menschen ihre Religion wechseln.

Jährlich 60.000 Besucher

Das Jüdische Museum wurde symbolisch am 9. November 1988 eröffnet. Jedes Jahr besuchen rund 60.000 Menschen die Ausstellungen. Im Sommer nächsten Jahres soll das Haus am Mainufer einen Erweiterungsbau erhalten.

Bilder zu Yoko Onos Ausstellung in der Schirn

Yoko Ono in der Schirn

dpa

Quelle: op-online.de

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