Kein Schwulenfilmchen

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„Milk“ ist kein „Schwulenfilmchen“. Das Oscar-prämierte Werk von Regisseur Gus van Sant erzählt die Geschichte des homosexuellen Bürgerrechtlers Harvey Milk (Sean Penn), der sich in Castro, einem Stadtteil San Franciscos, für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt. Von Khang Nguyen

Von seinen Anfängen in einem Foto-Lädchen, über die ersten Krawalle mit der Polizei bis hin zu seinem Wahlsieg als erster offen-homosexueller Stadtrat. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Homosexuelle in den 60er und 70er Jahren in Nordamerika diskriminiert wurden. Auch die zwischenmenschlichen Sequenzen zwischen Milk, seinem Lebensgefährten Scott (James Franco) sowie seinen Mitarbeitern und Freunden lassen den Zuschauer direkt ins Geschehen eintauchen. Zusammengefasst ist „Milk“ ein hervorragend inszeniertes Drama. Allerdings muss man sagen, dass die teilweise sehr intimen, zwischenmenschlichen Sequenzen nicht jedermanns Geschmack sind.

Quelle: op-online.de

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