Groß-Zimmern

Kicker tanzen auf der Bühne

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Gute Laune herrschte bei der Kappensitzung des FSV Groß-Zimmern.

Die Verrücktheit der Fastnacht war den alten Herren des FSV am Freitagabend noch nicht genug. Sie sehnten sich von der fünften in die dritte Jahreszeit, in den Sommer, und konkret in den August, den Kerbmonat also.

Groß-Zimmern (bea) - Mit der Puppe im Wagen und in Kerbfarben gekleidet erschienen die Alten Herren der Fußballer auf der Bühne in der Athletenhalle, um zum Entzücken des närrischen Publikums Kerblieder zum Besten zu geben. Bekannte Titel erhielten neue Texte, die allesamt das Zimmerner Nationalfest betrafen.

Vor diesem unbestrittenen Höhe- und Endpunkt des FSV-Kappenabends hatten die Zimmerner Narren schon genug Möglichkeiten, sich zu verausgaben. Brüllendes Gelächter erzielten die beiden Omas Alma und Mariechen, alias Lutz Murmann und Klaus Müller vom FVCA Eppertshausen, die sich in unnachahmlicher Weise über die wichtigen Dinge des Lebens unterhielten: den Gang zur Apotheke, zum Arzt oder auf den Friedhof.

Als erster bestieg „es Reinheimer Karlchen“ die Bütt, Mirko Keisner brachte die Zimmerner mit seinem Vortrag so richtig in Stimmung. „Auf ihr Männer, ich bin frei“, rief Lena Habicht etliche Male ins Publikum. Die „Single Frau“ schilderte zur Begeisterung der Narren ihre Schwierigkeiten, ein vernünftiges Exemplar der Gattung Mann in den Ehehafen zu ziehen.

Bildergalerie zur Fastnachtsitzung des FSV:

Kicker tanzen auf der Bühne: Fastnachtssitzung FSV Groß-Zimmern

Die entgegengesetzte Sicht der Dinge bot Ringersprecher Harald Herbert. „Wir Männer sind die Besten“, davon war der Zimmerner überzeugt, der anschaulich die Vorzüge des Geschlechts mit den XY-Chromosomen schilderte.

Natürlich gab es beim Kappenabend nicht nur was auf die Ohren, sondern auch reichlich Augenschmaus. Rot- und blauweiß gestreift kamen sie auf die Bühne, die Aktiven des FSV, und überzeugten die Zimmerner davon, wie viel Spaß ein gemeinsamer Besuch im Schwimmbad bringen kann. Das Wasserballett der Kicker mit Traumbody riss die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin.

Etwas leichtfüßiger kamen die Damen des TV zu ihrem Zimmerner Gardetanz auf die Bühne. Mit den traditionell hoch in die Luft geschwungenen Beinen ernteten sie ebenfalls viel Applaus. Die Babenhäuser Prinzengarde kam dem Zimmerner Publikum einmal etwas anders. Als Feuerwehr stürmten sie die Bühne, entledigten sich dann aber ihrer Helme und Schläuche und legten einen spritzigen Tanz auf die Bretter. Schottisch begannen die „Puppet on string“, die von einem schottischen Musik-Trio mit Dudelsack angelockt wurden. Die Puppets zeigten aber, dass sie mehr können, als den schnellen Tanz. Mit ausdrucksstarken Bildern brachten sie den Saal zum Kochen.

Von den Stühlen gerissen wurden die Zimmerner Narren auch von den „Trottwa Lersche“, die nicht nur etwas vorsangen, sondern auch zum Schunkeln und Mitsingen animierten. „Georgi Herzog, der Entertainer“ gab den mitreißenden Pausenfüller und hielt das närrische Publikum auch nach Ende des offiziellen Programms in der rechten Faschingslaune. In der ausverkauften Hall führte Stephan Berno gekonnt durch das Programm.

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