Ab in die Schweiz!

Kinostart: "Nur ein Sommer"

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Kinoplakat: Nur ein Sommer

Eva packt die Koffer, sie wird gehen. Ihr Freund Marco ist davon wenig begeistert. Aber Eva, die 35-jährige Mutter eines fast volljährigen Sohnes, hat keine Wahl − gute Jobs sind im brandenburgischen Eberswalde rar. Das einzige Angebot kommt aus der Schweiz: drei Monate als Melkerin auf einer Berner Alm. Kurzentschlossen macht sich Eva auf den Weg ins Land des Alpenglühens, um Senner Daniel bei der Versorgung seiner 40 Milchkühe zur Hand zu gehen.

Eva (Anna Loos) aus Eberswalde ist arbeitslos und nimmt ihre einzige Chance auf einen Job wahr: drei Monate als Melkerin auf einer Berner Alm. Freund Marco (Steve Windolf) bleibt wenig begeistert in Deutschland zurück. In der Schweiz erwarten sie 40 Milchkühe und der Senner Daniel (Stefan Gubser). Anfangs steht er seiner neuen Aushilfe skeptisch gegenüber, aber beim Käsemachen kommen sich die tatkräftige Eva und der ruppige Daniel näher. Auch Mehmet (Oliver Zgorelec) von der Nachbar-Alm hegt Sympathien für die fesche Eva, möchte er doch so gerne eine Deutsche heiraten... Das alles bleibt Freund Marco nicht verborgen. Aber am Ende der Saison trifft Eva eine Entscheidung fürs Leben, die alle überrascht.

Offizieller Trailer: "Nur ein Sommer"

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Ausgezeichnet: "Nur ein Sommer"

"Nur ein Sommer" ist eine romantische Komödie, angesiedelt in der Szenerie des Heimatfilms - hoch oben in den Schweizer Bergen. In großen Bildern (Kamera: Michael Hammon) erzählt die Regisseurin Tamara Staudt auf höchst charmante Art und Weise von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die sich auf der Alm begegnen mehr oder weniger freiwillig.

Für "Nur ein Sommer" kann die Autorin und Regisseurin Tamara Staudt auf eigene Erfahrungen zurückgreifen: Zwei Sommer verbrachte sie als Saisonarbeiterin auf einer Schweizer Alm und brachte es sogar zur Käsekaiserin von Lenk.

"Nur ein Sommer" wurde mit dem Förderpreis der DEFA-Stiftung beim Max Ophüls Festival 2008 und auf dem 4. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen 2008 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Quelle: op-online.de

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