Dietzenbacher Papagei biss sich an der Wange des RTL-Showstars fest

Knabber-Attacke auf Bohlen

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Giacomo sitzt nur kurz brav auf der Schulter von Dieter Bohlen. Die Wangen des Fernsehstars haben es dem Papagei angetan. Kurz darauf biss er zu. Bohlen ergriff die Flucht. Tier-Trainer Orazio Martino (links) konnte die Zwei nicht versöhnen. Foto: nh

Von Jennifer DreherDietzenbach - Seit dieser Woche laufen die Castings für die RTL-Casting-Show Das Supertalent mit Juror Dieter Bohlen. Einer wird definitiv nicht daran teilnehmen dürfen: Giacomo - der Papagei.

Er ist klein, grün, schnell, spricht nicht, aber scheißt dafür viel, wie sein Besitzer und bester Freund Orazio Martino sagt. Normalerweise weicht er dem Dietzenbacher Tier-Trainer nicht von der Seite, doch vergangenen Herbst hat es Bohlen dem kleinen Grünen angetan. Giacomo knabberte an dessen Wange. Bohlen floh aus Angst vor dem Vogel und will nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Giacomo lebt seit sieben Jahren bei dem Italiener, der seine Tierliebe zum Beruf gemacht hat. Papageien können nicht allein sein, erklärt er. Daher schlafe Giacomo auch immer bei ihm. Sonst würde das laute Kreischen des Vogels die Nachtruhe um vier Uhr morgens beenden. Einen anderen Vogel will Giacomo nicht. Er will nur Martino.

Papageien seien auf Frauen oder Männer fixiert. Am liebsten mag Giacomo alte Männer mit Brille und grauen Haaren wie Frank Elstner oder Hans Meiser. Und eben Dieter Bohlen. Hinter den Kulissen zur großen Jubiläums-Show, bei der Martinos Schlangen und Spinnen für einen TV-Auftritt gebucht wurden, geschah die Attacke.

Giacomo flog durch den Raum und setzte sich auf Bohlens Schulter. Die Falten an der Wange gefielen dem Papagei. Er fing an zu knabbern. Das ist ungewohnt, tut aber eigentlich nicht weh, sagt Martino. Bohlen scheint das anders empfunden zu haben. Der sonst so Coole zuckt zusammen und rennt schließlich vor dem grünen Vogel davon. Er hatte richtig Angst vor meinem Stinktier, sagt Martino. Versöhnungsversuche blieben erfolglos. Nicht einmal Günther Jauch konnte ihn zurückholen, erinnert sich der Dietzenbacher.

Doch auch Jauch hatte schon mal Angst vor einem Schützling Martinos. Der quirrlige Italiener verschwand während der TV-Aufnahmen für Stern-TV für kleine Jungs. Er ließ Jauch mit einem großen Kroko an der Leine allein. Dem Fernsehprofi war die Situation zu heikel und er flüchtete sich auf einen Tisch, bis Martino seinen Liebling wieder abholte. Es sind doch nur Tiere, beschwichtigt Martino. Er als Profi habe immer alles unter Kontrolle.

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