Kultfilm um latente Angst vor Robotern

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DVD-Cover von Blade Runner (USA, 1982)

Keine Frage, Regisseur Ridley Scott hatte es seinerzeit nicht leicht, das Publikum von seiner düsteren Science-Fiction zu überzeugen. Von Fabian I. El Cheikh

Gerade erst entwickelte sich im Kino eine friedliche Existenz zwischen Außerirdischen und Menschen, wollte Spielbergs herzzerreißender Besuch nach Hause telefonieren (E.T.), da soll die Menschheit schon vor ihrer Auslöschung stehen? Als Sklavenarbeiter geschaffene Replikanten – dem Menschen identische Wesen – erkämpfen sich die Freiheit und bedrohen die Bewohner der umweltzerstörten Erde. Der reaktivierte Blade Runner Rick Deckard (der junge Harrison Ford) soll die Gefahr eliminieren. Nachdem extraterrestrische Bestien („Alien“) und bevor monsterartige Käfer („Star Ship Troopers“) allem Leben den Garaus machen wollten, spielte Scott mit der bis heute latenten Angst des Menschen vor Robotern. Seine schwarze Zukunftsvision und die Filmmusik von Vangelis machen „Blade Runner“ zum Kultfilm.

Quelle: op-online.de

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