Die Lacher bleiben im Hals stecken

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Der Kaufhaus-Cop (USA, 2009)

Man nehme einen absoluten Publikumsliebling als Hauptfigur und arbeite ihn in eine mittelprächtige Komödie ein. Schon hat man ein erstklassiges Werk. Von Jörn Polzin

So lautete wohl die Zauberformel von Regisseur Steve Carr, dessen Rechnung aber nur bedingt aufgeht. Klar: Ein besserer Tollpatsch-Imitator als Kevin James ist in der Schauspieler-Gilde nur schwer zu finden. Kaum jemand, der die Rolle des sanftmütigen Paul Bart besser hätte ausfüllen können. Dieser wünscht sich nichts sehnlicher, als Polizist zu werden, scheitert aber immer wieder an der Sportprüfung an der Polizeiakademie. So treibt er als Kaufhaus-Detektiv sein Unwesen, schlittert in eine Geiselnahme – und nimmt den Kampf mit den Gangstern auf. Problem: Bis auf wenige Gags bleiben dem Zuschauer die Lacher im Halse stecken. Zu flach sind die vermeintlich witzigen Einlagen. Kein Vergleich zu „Hitch“ oder „Chuck und Larry“.

Quelle: op-online.de

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