Mannomann: Zahlen zum starken Geschlecht

Wiesbaden (re) ‐ Heute ist der Welttag des Mannes. Und weil Männer - zumindest aus Frauensicht - schwer zu verstehen sind, liefern die Statistiker auch hier wertvolle Hintergrundinformationen.

So hat das Statistische Bundesamt ermittelt, dass in Deutschland im Jahr 2009 insgesamt 39,9 Millionen Jungen und Männer lebten. Davon waren 10,6 Millionen ledige Söhne, die noch im elterlichen Haushalt wohnten. Von den verbleibenden 29,3 Millionen Männern waren knapp zwei Drittel (63 Prozent) verheiratet sowie 9 Prozent Partner in einer Lebensgemeinschaft. 27 Prozent waren alleinlebend und knapp 1 Prozent alleinerziehende Väter. Die Ehemänner waren im Durchschnitt 55,6 Jahre alt - und somit deutlich älter als Partner in einer Lebensgemeinschaft (40,6 Jahre) oder alleinstehende Männer (46,2 Jahre). Alleinerziehende Väter hatten ein Durchschnittsalter von 53,0 Jahren.

23 Prozent der Männer zogen in einer Ehe, einer Lebensgemeinschaft oder als allein erziehender Vater mindestens ein Kind unter 18 Jahren groß. 10 Prozent sind die vermeintlich größten Sorgen los: Alle in ihrem im Haushalt lebenden Kinder waren bereits volljährig. 67 Prozent der Männer betreuten keine Kinder; hierzu zählen auch Männer, deren Kinder bereits ausgezogen sind.

Im Mittelpunkt steht die Männergesundheit

60 Prozent der 29,3 Millionen Männer - nicht berücksichtigt sind die im elterlichen Haushalt lebenden ledigen Söhne - finanzierten ihren Lebensunterhalt überwiegend durch Erwerbs- oder Berufstätigkeit. Rund drei von zehn Männern (29 Prozent) bestritten ihren Lebensunterhalt durch Rente oder Pension. Etwa jeder zehnte Mann (11 Prozent) hatte andere Quellen des Lebensunterhalts, etwa Arbeitslosengeld, Hartz IV, Angehörige oder das eigene Vermögen.

Im Mittelpunkt des Welttages des Mannes steht das Thema Männergesundheit, und auch dazu wissen die Statistiker allerlei: Sechs von zehn Männern waren 2009 zu dick, bei den Frauen waren nur 43 Prozent übergewichtig. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 25 als übergewichtig ein. Der BMI wird errechnet, indem man das Körpergewicht (in Kilogramm) durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) teilt. Mit einem Wert von über 30 gilt man als stark übergewichtig.

Quelle: op-online.de

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