Ortsgruppe wirbt

Alles rund um das Sozialrecht

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VdK-Kreisvorsitzender Hartmut Maier, Bürgermeister Gerald Frank, die Schwerbehindertenbeauftragte der Gemeinde Münster, Tatjana Maier, und VdK-Sozialberater Heinz Allraum bei der ersten VdK-Sozialrechtsberatung im Münsterer Rathaus.

Münster - „Wir machen alles, was mit Sozialrecht zu tun hat“, wirbt Münsters Ortsgruppe des gemeinnützigen Vereins mit Sitz in Berlin. Der Sozialverband VdK bietet eine Rechtsberatung an, in der Themen wie Schwerbehinderung und Patientenverfügung im Fokus stehen.

Bislang mussten Betroffene dafür nach Groß-Zimmern. Jetzt berät der VdK einmal pro Monat auch in Münster. Dies geht auf eine erst kürzlich getroffene Übereinkunft zwischen Bürgermeister Gerald Frank und Hartmut Maier, Kreisvorsitzender des VdK, zurück. „Wir beraten rund um alle Themen, die mit Sozialrecht zu tun haben“, fasst es Hartmut Maier ganz schlicht zusammen. In der Sozialrechtsberatung informieren und unterstützen die ehrenamtlichen Experten des VdK etwa bei Erst- und Änderungsanträgen einer Schwerbehinderung. „Die meisten Probleme gibt es mit dem Versorgungsamt“, weiß Maier aus seiner jahrelangen Erfahrung.

Ein Kernthema der Beratung ist auch die Patientenverfügung. Hier gibt es aus seiner Sicht noch viel Informationsbedarf. „Mit einer Patientenverfügung kann man alles genau definieren, zum Beispiel, ich möchte im Hospiz sterben“, schildert Maier. Viele Menschen setzten sich aber nicht gerne mit diesem Thema auseinander – dabei sei dies sehr wichtig. Für die Sozialrechtsberatung im Kreisverband Dieburg mussten Ratsuchende vor der Neuerung in Münster bis nach Groß-Zimmern fahren. Seit April berät der VdK einmal im Monat nun auch im Münsterer Rathaus. Verwaltungschef Gerald Frank hatte sich im Vorfeld dafür stark gemacht, die qualifizierte Sozialrechtsberatung der Institution auch nach Münster zu holen. „Gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist es wichtig, solch ein Angebot vor Ort zu haben“, betont er.

Bei einem Treffen mit Hartmut Maier stellte sich rasch heraus, dass auch der VdK großes Interesse daran hat, sein Beratungsangebot auf Münster auszudehnen. „Dann ging alles ganz schnell, wir fanden einen geeigneten Raum und konnten direkt im April starten“, schildert Tatjana Maier, Schwerbehindertenbeauftragte bei der Gemeinde Münster. Die VdK-Sozialrechtsberatung findet jeden zweiten Mittwoch im Monat zwischen 15 und 17 Uhr im Münsterer Rathaus, Mozartstraße 8, Büro 207, statt. Die regelmäßigen VdK-Infonachmittage des VdK-Ortsvereins Münster in der Seniorenwohnanlage bleiben von dem neuen Angebot unberührt. (tm)

Quelle: op-online.de

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