Von Angelrute bis zum Queue

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Zum ersten Sportbasar der Gersprenztaucher beriet Trainer Andreas Röder (rechts) gern auch Interessenten am Gerät in der FSV-Halle in Münster.

Münster ‐ Ob Fußbälle, Kickerschuhe, Rennrräder oder Mountainbikes, Hockeyschläger, Football-Maske, Angel, Snowboards - alles war willkommen und alles an Sportutensilien wurde von Freizeitsportlern auch angeliefert. Von Thomas Meier

Über 350 Artikel brachten interessierte Veräußerer den Gersprenztauchern, die den ersten Sportartikel-Basar in der Sporthalle des FSV-Münster veranstalteten. „Und dies wird nicht der letzte gewesen sein“, versichert Trainer Andreas Röder.

Etwa 50 Interessenten waren es, die Sport ausüben und ein intaktes Sportgerät verkaufen wollten. Viel mehr kamen freilich zwischen 11 und 15 Uhr in die Halle, um nach einem Schnäppchen Ausschau zu halten. Der Basar war einer für alle Sportarten und zog dementsprechendes Publikum an.

„Wir wollen allen, die mit einem Sport anfangen wollen, die Möglichkeit bieten, einen günstigen Einstieg zu finden“, erklärte Boris Niggeling, Vorsitzender des Tauchsportvereins. Die Problematik, speziell für die Jugend gute Geräte oder Sportbekleidung für einen fairen Preis zu bekommen, kennen die Taucher aus eigener Erfahrung. Gerade ihr Sport ist ein Ausstattungs-Intensiver, zumindest für den Anfang.

Und aus dieser Überlegung heraus war auch die Idee des sportübergreifenden Basars entstanden. Außer den Tauchern selbst schleppten Sportler der unterschiedlichsten Disziplinen ihre Utensilien an. Golfer brachten Schläger, Reiter Stiefel, Reitgerten oder Helmkappen, Eishockeyspieler Schutzpanzer und Angler Ruten und Rollen. Viele Textilien waren für Wanderer oder Läufer gebracht worden, es gab Billardqueues und für die Freizeitsportler für Zuhause Ergometer oder Stepper.

Schon gleich nach Eröffnung der Hallentüren strömten rund 100 Interessenten auf der Jagd nach günstigen Sportgeräten in die zur Basar-Arena umfunktionierte FSV-Halle. Auch wenn das Interesse später nachließ, waren sich die Veranstalter einig: Das Angebot stimmt, unser Pilotprojekt wurde angenommen und verdient eine Wiederholung.

Quelle: op-online.de

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