Nach langer Suche 47-Jährige tot aufgefunden

Anklage erhoben im Fall der in Münster gefundenen Leiche

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Bild von der Suche in Münster.

Münster/Nieder-Roden - Die Staatsanwaltschaft Darmstadt erhebt Anklage gegen einen 51 Jahre alten Mann. Der Vorwurf: Er soll eine 47-Jährige umgebracht und in einem Waldstück bei Münster abgelegt haben.

Der aus Breuberg stammende Mann soll laut Staatsanwaltschaft das Opfer, mit der er eine Beziehung geführt hat, Ende August vor ihrer Wohnung in Frankfurt abgepasst haben. Er verabreicht ihr Medikamente, damit sie nicht mehr in der Lage ist, sich zu wehren, und vergeht sich sexuell an ihr. Er fährt mit der Frankfurterin zu einem Rastplatz in der Nähe von Rohrbrunn/Weibersbrunn. Aus Eifersucht bringt er die Frau schließlich um und legt sie in einem Wald bei Münster ab. Der Angeklagte flüchtet nach der Tat nach Frankreich, wo er Ende August festgenommen wird.

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Bereits vor dem Leichenfund wird nach der Frau gesucht: Das Handy der 47-Jährigen ist zuletzt mit einer Funkstation in Rodgau verbunden. Ende August durchkämmen Einsatzkräfte das Gelände des Strandbads in Nieder-Roden. Bereits zu dem Zeitpunkt gehen die Ermittler von einer Gewalttat aus. Einige Tage später weiten die Polizisten die Suche auf das Areal des Angelsportvereins, das ebenfalls am Nieder-Roder See ansässig ist, aus.

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Anfang September finden Spaziergänger schließlich die Leiche. Allerdings nicht in Nieder-Roden, sondern im Münsterer Stadtteil Breitefeld. Schnell ist klar, dass es sich um die vermisste 47-Jährige handelt.

Mehr zu dem Fall lesen Sie in der morgigen Samstagsausgabe der Offenbach-Post.

Quelle: op-online.de

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