Applaus den Bläsern

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Blechbläser aus den Reihen des Musikvereins Münster demonstrierte den Klang verschiedener Instrumente.

Münster - (tm) Die Herbstmatinee des Musikvereins in der Gersprenzhalle stieß auf reges Interesse und erntete viel Beifall. Mit dem Konzert bietet der Verein besonders seinen jungen Musikern eine Plattform, auf der sie ihr Können präsentieren und den Umgang mit Nervosität üben können.

Im Mittelpunkt standen die Blechblasinstrumente. Einige Musiker hatten sich bereit erklärt, nach intensiver Vorbereitung den Zuhörern die Vielfalt ihrer Instrumente näher zu bringen.

Den Anfang gestaltete ein Blechbläserensemble des Jugendorchesters. Unter der Leitung von Lehrer Mathias Jäger zeigten die jungen Musiker auf Euphonium, Tuba, Trompete und Posaune, dass man auch gemeinsam mit Spaß außerhalb des gewohnten Orchesters spielen kann. Es folgte die akustische Vorstellung des Euphoniums. So zeigte Niklas Wildhirt gemeinsam mit seinem Lehrer, was man in eineinhalb Jahren lernen kann. Das Vororchester 2008 stellte im Anschluss dar, wie wichtig Blechblasinstrumente für ein Orchester sind, weil sie als Unterbau dessen Basis bilden.

Von China über Ägypten und Russland nach Südamerika

Das Vororchester unter der Leitung von Veronika Berker nahm die Zuschauer dann mit auf eine kleine Weltreise von China über Ägypten und Russland nach Südamerika. Zum Abschluss stellten die neun jungen Musiker, die seit April 2008 gemeinsam musizieren, ihre rhythmischen Fähigkeiten unter Beweis.

Es folgte die Vorstellung des tiefsten Instrumentes eines Blasorchesters, die Tuba. Onno Waldschmitt zeigte mit seinem selbst komponierten Werk, dass es auf einer Tuba durchaus möglich ist, fliegende Hummeln zu interpretieren. Die Tuba erwies sich entgegen der Erwartungen der Zuhörer nicht nur als gemächliches Rhythmusinstrument, sondern darüber hinaus als filigranes Solowerkzeug.

Jüngster Musiker des Tages am Waldhorn

Einen extra Applaus bekam die Darbietung von Felix Huther, da er großen Mut erwies und lediglich mit CD-Begleitung auftrat. Er intonierte eine Melodie aus dem Film „Shrek“ und demonstrierte, dass auch aktuelle Titel mit Blasmusik umgesetzt werden können. Es folgte ein seltener Ohrenschmaus: drei Waldhörner. Darunter befand sich der jüngste Musiker des Tages, Florian Hinze. Er lernt erst seit vier Monaten Waldhorn. Im Anschluss zeigte ein Duo die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses Instrumentes auf. Ein Waldhorn kann, ebenso wie die Trompete, in Ensembles, in Symphonieorchestern und Blasorchestern eingesetzt werden. Die Darbietung dreier Trompeter aus dem großen Orchester zeigte den Zuhörern eindrucksvoll auf, wohin fleißiges Üben führen kann. Ebenso stellten die Tenorhornspieler des Großen Orchesters des Musikvereins die Klanggewalt ihrer Instrumente unter Beweis.

Bläserseptett mit Schlagzeugbegleitung

Abgerundet wurde der Morgen von einem Bläserseptett mit Schlagzeugbegleitung. Dieses Ensemble hatte sich einige Wochen zuvor aus Freude an der Musik zusammengefunden und sich spontan bereit erklärt, an der Matinee teilzunehmen. Es zeigte mit zwei traditionellen Märschen, dass junge Menschen durchaus Freude an traditioneller Blasmusik haben.

Im Anschluss an das Gehörte lud der Musikverein die interessierten Zuhörer zu einem Umtrunk ein.

Quelle: op-online.de

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