Münster

Auch nach 90 Jahren noch immer auf ehrenamtliche Helfer angewiesen

Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Münster eröffnet Reigen der Jubiläumfeierlichkeiten mit Empfang in der Seniorenwohnanlage der Gemeinde..

Münster (thh) Zum Neujahrsempfang hatte diese Woche der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Münster in der Seniorenwohnanlage der Gemeinde geladen.

In dem bis zum letzten Platz gefüllten Gemeinschaftsraum begrüßte die Vorsitzende Anneliese Löbig zahlreiche Ehrengäste, so unter anderem den Landtagsabgeordneten Patrick Koch, Bürgermeister Walter Blank und den Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg, Günter Christ.

In ihrer Ansprache blickte Anneliese Löbig auf die Entwicklung des seit 1966 bestehenden AWO-Ortsvereins Münster zurück Die zahlreichen Angebote aus vergangenen Tagen wurden in einer Broschüre zusammengestellt. Derzeit stehen die Bewegungstherapie-Gruppen, die 1985 ins Leben gerufen wurden, und der Seniorenkreis, den es schon seit 1980 gibt, im Vordergrund. Seit dessen Gründung treffen sich die Mitglieder regelmäßig im zweiwöchigen Rhythmus im Gemeinschaftsraum der Seniorenwohnanlage. Dabei werde nicht nur die Geselligkeit gepflegt, sondern es bestehe die Möglichkeit zum Basteln, zu Gesellschaftsspielen, Seniorengymnastik, Entspannung und Gedächtnistraining, wie Anneliese Löbig berichtet. Auch Vorträge stünden auf dem Programm der Gruppe.

Günter Christ überbrachte die Grüße des Kreisverbandes und dankte den Münsterern für die Auftaktveranstaltung und ihr großes Engagement in Münster. Mit dem Neujahrsempfang in Münster hat der AWO-Kreisverband, parallel zum Bundesverband, das Jubiläumsjahr der Arbeiterwohlfahrt unter dem Motto „90 Jahre AWO - aber das ist erst der Anfang“ gestartet. In diesen 90 Jahren hätten sich in bestimmten Bereichen die traditionellen Aufgabengebiete geändert, der Rahmen der Betroffenen sei jedoch geblieben, so Christ. Erweitert haben sich die Aufgaben in Bezug auf Kindertagesstätten, und die Pflegeheime für Senioren. Sie bilden derzeit die größten Aufgaben des Sozialverbands, wie Christ bemerkte. Um all diese Aufgaben bewältigen zu können, bedürfe es auch weiterhin des Engagements ehrenamtlicher Helfer. Der AWO-Ortsverein sei ein großer Aktivposten im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde und nicht mehr wegzudenken, schloss sich auch Bürgermeister Walter Blank dem Lob für die Helfer der Ortsgruppe an.

Quelle: op-online.de

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