Auszeit für Körper und Seele

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Die DJK-Wallfahrer aus Münster erreichten auf ihrer Radtour nach Walldürn bei Großwallstadt den Main.

Münster - (ale) Unterwegs sein, die Natur erleben, Gott näher kommen – all das will die Sportlerwallfahrt der DJK Blau-Weiß Münster vermitteln. 50 DJKler aller Alterstufen haben sich aufgemacht, um auf dem Weg nach Walldürn ihren Körper, aber auch ihre Seelen fit für den Alltag zu machen.

Es war die 25. Pilgertour, die der Münsterer DJK-Verein seinen Mitgliedern angeboten hat.

Etliche Wallfahrer waren schon 1985 dabei, als die erste Wallfahrt ebenfalls Walldürn zum Ziel hatte. Nur zwei Wallfahrer haben aber an allen Pilgertouren teilgenommen, Waltraud und Günter Huther. Sie erhielten am Ende der Jubiläumswallfahrt eine Urkunde. Dass die beiden zusammen mit Monika und Josef Löbig seit 20 Jahren auch noch die Wallfahrten vorbereiten und für die Durchführung verantwortlich sind, verdient eine besondere Erwähnung.

Zweit Tage lang und auf einer Strecke von über 170 Kilometern waren die Teilnehmer unterwegs. Sie konnten es genießen, trotz der gelegentlichen Regenschauer, trotz der Berge und Hügel, die zwischen ihnen und dem Ziel lagen. Kaplan Thomas Weiß, der geistliche Beirat der DJK, begleitete die Wallfahrer auf ihrem Weg.

Als „roter Faden“ seiner eindrucksvollen Auszeiten dienten ihm die Regeln des Heiligen Benedikts. „Höret“, war das erste, was Kaplan Weiß den DJKlern ins Gedächtnis rief. „Gerade heute vergessen wir oft, wie wichtig das Zuhören ist.“ Benedikt verlangt von seinen Mitbrüdern, dass sie sich gegenseitig zuhören.

Der Weg führte die Pilger über Großostheim an den Main. Immer wieder unterbrachen Auszeiten die Fahrt. Die schöne Barockkirche von Amorbach bot sich für eine solche Auszeit an. In der Basilika „Zum Heiligen Blut“ in Walldürn feierte Kaplan Weiß mit den Wallfahrern die Heilige Messe.

Nach der Nacht in der Jugendherberge in Walldürn führte der Weg über Amorbach zum Kloster Engelberg. Entlang des Mains erreichte die Gruppe Stockstadt. An der kleinen St.-Anna-Kapelle war die letzte Auszeit vorgesehen, bevor die Pilger wieder Münster erreichten. Die Glocken der Pfarrkirche läuteten und die Orgel, gespielt von Richard Schadt, erklang, als die Wallfahrer in die Pfarrkirche einzogen. „Die 25. Sportlerwallfahrt ist Geschichte“, sagte DJK-Vorsitzender Peter Waldmann in seiner Schlussansprache.

Quelle: op-online.de

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