Mit dem Ball, zu Fuß oder per Fallschirm

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Wilhelm Otten

Münster (fds) ‐ Über 1800 Menschen stehen Wilhelm Otten unter. 800 Angestellte leitet der 51-Jährige in seinem Beruf als Geschäftsführer einer Darmstädter Firma an. Für 1000 Münsterer aber ist er der Vereinsvorsitzende.

Seit 1990 lebt Otten mit Ehefrau Christiane und den beiden Kindern in der Gemeinde. Aus dem hohen Norden, wo Otten auf einem Bauernhof aufgewachsen war, hat es die Familie nach Südhessen verschlagen. Ganz fremd war Otten zu dem Zeitpunkt hier allerdings nicht: Er hatte seinerzeit in Darmstadt studiert, ist danach durch ganz Deutschland gezogen.

Von Harald Storck hat Otten das Amt beim TV Münster, dem mitgliederstärksten Klub seiner Art in der Gemeinde, übernommen. Sechs Abteilungen zählt der Verein, demnächst dazu kommen soll eine Basketball-Sparte. Der kleine weiße Ball führte den Tischtennisspieler Otten zum Turnverein. Das war 1991. Bereits sechs Jahre später wurde der Diplom-Ingenieur in den Vorstand des Vereins gewählt.

Seine Devise: Die Bodenhaftung nicht verlieren

Als Rechner behielt er die Finanzen der Sportorganisation im Blick. Als Vorsitzender hat sich Otten vorgenommen, dem Verein Zukunftschancen zu eröffnen. „Das Denken in Abteilungen soll etwas in den Hintergrund treten, dafür wollen wir mehr unsere Gemeinsamkeiten über die Spartengrenzen herausarbeiten“, erläutert Otten seine Vision. Die Bodenhaftung nicht verlieren, ist auch seine Devise für die Vereinstätigkeit.

Der Turnverein scheint gut gerüstet. „Der TV ist ein junger Klub“, sagt Otten im Hinblick auf die Altersstruktur. Die Hälfte der Mitglieder gehört den Jugend- und Schülerklassen an. Deshalb legt der Vorstand um seinen neuen Chef Otten großen Wert auf die Ausbildung der Trainer. Der Wahl-Münsterer ist selbst durch und durch Sportler, er spielt nicht nur Tischtennis, sondern läuft außerdem und fährt Ski.

Der 51-Jährige ist offen für Neues: So springt er auch schon mal mit dem Fallschirm. Für den Sommerurlaub bevorzugt er Südfrankreichs Sand, Meer und Pinien. Dorthin zieht es ihn und seine Familie regelmäßig zum Camping.

Quelle: op-online.de

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