Bauarbeiten in Gemeinde

Neue Maßnahmen für 2014

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Schmucke Häuser stehen im Neubaugebiet an der Lise-Meitner-Straße. Weniger schmuck hingegen sind die Straßenverhältnisse. Dort soll bald ein neuer, gepflasteter Bürgersteig gebaut werden.

Münster - In diesem Jahr plant die Gemeinde, einige Projekte zu beenden. Auf der Agenda stehen der Endausbau in zwei Neubaugebieten und die Erneuerung der Brücken. Von Corinna Hiss

Noch ist das Jahr jung, aber 2014 soll sich einiges ändern in Münster. Neue Bauprojekte stehen an oder Kulturveranstaltungen, die alle nur ein Ziel haben: das Leben in der Gemeinde zu verbessern. „Wir planen keine großen Neuanfänge“, berichtet Münsters Bürgermeister Walter Blank auf Anfrage unserer Zeitung, „dafür bringen wir aber endlich das zu Ende, was schon im letzten Jahr angefangen wurde.“ Gemeint sind dabei zwei Neubaugebiete, deren Endausbau nun unmittelbar bevorsteht. In der Lise-Meitner-Straße soll die Straße nun richtig ausgebaut und mit einem Bürgersteig versehen werden. Bisher müssen dort die Anwohner mit einer schlecht asphaltierten Straße Vorlieb nehmen, die nur an einer Seite einen gepflasterten Bürgersteig hat – ein Bild, dass wenig zu den schicken Neubauten in der Sackgasse passt.

Dasselbe soll im Neubaugebiet der Eduard-Vogel-Straße geschehen, die ihren Namen übrigens vom bislang einzigen Ehrenbürger der Gemeinde, Eduard Vogel, hat. Was den Beginn der Bauphase betrifft, so zeigt sich der Bürgermeister zuversichtlich: „Wir wollen bald damit beginnen – jedenfalls sobald der Haushalt genehmigt ist“, lautet der Plan. Beide Baumaßnahmen werden die Gemeinde rund 340.000 Euro kosten.

Einige Brücken in schlechtem Zustand

Damit aber nicht genug, eine weitere Baustelle soll 2014 angegangen werden, die Blank schon länger Kopfzerbrechen bereitet. „Einige unserer Brücken sind in keinem guten Zustand mehr“, beklagt er. Allen voran sei die Brücke am Werlacher Weg, die nicht mehr standfest und dringend renovierungsbedürftig ist. „Wegen ihres Zustandes ist sie im Moment nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen befahrbar“, sagt Blank. Gerade diese Begrenzung ist für die Brücke am Werlacher Weg besonders problematisch. „Der Weg am Rande der Gemeinde führt über die Gersprenz und wird oft von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt“, beschreibt er. Jedoch sind Traktoren und Mähdrescher oft schwerer als die zulässigen 3,5 Tonnen. Das Resultat: Die Landwirte fahren einen Umweg vorbei an der Schule auf der Aue.

„Diesen Umstand können wir nicht länger hinnehmen“, mahnt Blank und betont damit die Dringlichkeit der Baumaßnahme. „Die schweren Traktoren fahren an den parkenden Autos vorbei, außerdem ist damit die Sicherheit der Schulkinder gefährdet.“ 300.000 Euro soll die Erneuerung der Brücke kosten, damit die Landwirte endlich wieder ihre gewohnte Strecke fahren können.

Kulturell ist auch in diesem Jahr in Münster einiges geboten. So wird die Hobbykünstlerausstellung „Kunst zwischen der Kerb“ einen festen Platz im Veranstaltungskalender haben, wie die Kirchweih selbst, die der Kerbverein alljährlich ausrichtet. „Unsere Vereine sorgen aber auch immer für Abwechslung“, freut sich Blank.

Quelle: op-online.de

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