Bauland am Feldkreuz

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Feldkreuz und Trauerweide an der L3095 bleiben erhalten, auch wenn hier der Erschließungskreisel hinkommt.

Münster - Die Planungen zur Baulandentwicklung in der Gemarkung „An der Altheimer Straße“ nehmen langsam aber sicher Gestalt an. Seit Juni dieses Jahres laufen die Vorplanungen der beauftragten Firma LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE).

Rund 50 Bauplätze für Wohnbebauung entstehen auf dem gemeindlichen Expansionsgelände, auf das neben gewerblichen Betrieben auch ein Nahversorger kommen soll. Über die Arbeitsergebnisse berichteten die Experten in einer öffentlichen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses (BPU) im Rathaus. Dabei war zu erfahren, dass es sich bei dem Baugebiet um ein Areal von rund acht Hektar handelt. Etwa fünf davon sollen den Projektentwicklern zufolge für gewerbliche und etwa drei Hektar für wohnwirtschaftliche Bebauung zur Verfügung stehen. Neben Gewerbeflächen werden in dem Gebiet also auch welche zur Wohnbebauung entstehen.

Zur Anordnung der Quartiere präsentierte die KE drei Varianten von städtebaulichen Konzepten und stellte diese zur Diskussion. Eine Empfehlung wollten die Ausschussmitglieder in der Sitzung nicht geben, vielmehr wollten alle Fraktionen die Konzepte mit ihren Mitgliedern beraten und dann ihre Entscheidungen an die Verwaltung weiterleiten. Die CDU hatte das Thema bei einer Klausurtagung auf die Tagesordnung gesetzt und spricht sich nach ausführlicher Beratung jetzt unter Leitung der Fraktionsvorsitzenden Erna Roßkopf für folgende Empfehlungen aus: „Die Gewerbeflächen sollen in Areale für Handel, gemischte Nutzung sowie gewerbliche Nutzung unterteilt werden. Die neuen gewerblich nutzbaren Grundstücke sollen dann an das Gewerbe- und Mischgebiet Auf der Beune anschließen.“

Dabei möchten die Unionler die Fläche für den Handel entlang der L 3095 eingeplant sehen. Den zur Wohnbebauung vorgesehenen Teil wollen die Politiker voll und ganz in Höhe des Baugebietes „Auf der Hardt“ platziert wissen. Verkehrsmäßig stellen sie sich die Erschließung durch einen Kreisel an der L 3095 und der Einfahrt zur Friedrich-Ebert-Straße sowie einer Verbindungsstraße zum Gebiet „Auf der Beune“ vor. „Bei der Planung des Kreisels sind das dort unter Denkmalschutz stehende Feldkreuz sowie daneben stehende Baum zu berücksichtigen“, erklärt Erna Roßkopf. Das vorhandene Ensemble solle erhalten bleiben. Außerdem empfiehlt man für das Wohnbaugebiet eine zusätzliche Fahrradanbindung von der L 3095 her, die auch als Ausfahrt für den Notfall genutzt werden kann.

Diese Anregungen und Empfehlungen wird die CDU nun an die Verwaltung weitergeben, damit sie bei den weiteren Planungen im Blick bleiben. Wie Bürgermeister Walter Blank in der Sitzung des BPU-Ausschusses mitteilte, sollen den Bürgern in einer Informationsveranstaltung Ende Januar oder Anfang Februar konkretere Pläne vorgestellt werden. Erst nach der Informationsveranstaltung werde es dann zu einer weiteren Beratung in den gemeindlichen Gremien kommen.

(tm)

Quelle: op-online.de

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