Beim Lauf Durstlöscher stets im Blick

+
Volle Kraft voraus - beim Bierkastenrennen waren jedoch nicht nur sportliche Fähigkeiten gefragt.

Münster - „Wir laufen hier nur zum Spaß mit, der Sieg ist uns nicht so wichtig“, war der Tenor von „Filmriss 07“, einer der 23 Wettkampfgruppen, die sich zum traditionsreichen Bierkastenrennen der Freien Spielvereinigung Münster eingefunden hatten. Von Jasmin Frank

Ein Team bestand aus jeweils drei Männern, vier Frauen oder trat als gemischte Mannschaft mit je zwei männlichen und weiblichen Startern an. Das Reglement war denkbar einfach: Ein Kasten Bier muss von den Teilnehmern über eine Distanz von neun Kilometern getragen werden und das Wichtigste dabei: Er muss leer im Ziel ankommen. „Dabei wird natürlich kontrolliert, dass alles seine Richtigkeit hat, deshalb kann nur an den Stationen getrunken werden, an denen unsere Posten alles notieren“, erklärt Tobias Wade vom Vergnügungsausschuss.

Damit die durstigen Sportler keine warmen und durchgeschüttelten Brauereierzeugnisse konsumieren mussten, wurden die Flaschen aus den Kästen in entsprechender Anzahl gegen frisch gekühlte Exemplare ausgetauscht, denn bei aller Anstrengung sollte der Genuss nicht verloren gehen. Bereits zum fünften Mal wurde das zünftige Spektakel von der FVE ausgerichtet und wie in den Vorjahren kamen alle Teilnehmer gesund und munter wieder im Ziel an, wenn auch nicht alle die vorgegebene Zeit einhalten konnten.

„Es waren insgesamt 16 Mannschaften innerhalb der Wertungszeit von zwei Stunden im Ziel. Alle Ankommer, auch die zu späten, waren noch fit. Während des Rennens wird durch die Bewegung der Alkohol ja schnell wieder abgebaut“, informierte Wade.

So kam schon nach 57 Minuten und 55 Sekunden - die bisher zweitschnellste Zeit, in der Geschichte des Sportereignisses – das „Hello Kitty- Team“ ins Ziel. Die Zweitplatzierten mit dem schönen Namen „Münster, ein Sommerbierchen“, konnten damit ihren Vorjahressieg nicht verteidigen. Rang drei erreichten die „Thekenpropheten 09“ vor den „Bembelbuwe 10“. Zum zweiten Mal waren auch reine Frauenteams mit von der Partie, so holten die „Vier Engel für Ebbedai“ den beachtlichen fünften Platz für die Nachbargemeinde. Ob die Teilnehmer nach dem Rundkurs zur Erfrischung dann noch weitere Biere tranken oder auf andere Getränke zurückgriffen, konnte zwar nicht geklärt werden, doch alle waren sich einig: Im nächsten Jahr sind sie wieder beim FSV-Bierkastenrennen dabei.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare