„Bildungsangebot ausbauen“

Münster ‐ „Für eine Gemeinde von der Größenordnung Münsters ist es wichtig, über ein gutes Schulangebot zu verfügen“, so CDU-Fraktionschef Michael Krause. Von Thomas Meier

Derzeit findet in Münster in zwei Grundschulen (J.-F.-Kennedy- und Regenbogenschule, jeweils bis zur 4. Klasse) und in einer kooperativen Gesamtschule mit gymnasialen Zweig (Schule auf der Aue, bis 10. Klasse) Schulunterricht statt. Das aktuelle Angebot ist so in einem Entwicklungsplan des Schulträgers, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, festgehalten. Die Planungen des Schulträgers halten weiter fest, dass ab der 5. Klasse die Schüler aus Münster, Altheim und Eppertshausen in die Schule Auf der Aue wechseln.

Krause erklärt: „Bei diesen Voraussetzungen und der Berücksichtigung der Entwicklung der Schülerzahlen an der Schule Auf der Aue war es richtig, beim Schulträger die Errichtung einer gymnasialen Oberstufe, also Unterricht bis zum Abitur, zu beantragen. Dieser Antrag der Schule wurde durch den Gemeindevorstand und Bürgermeister Walter Blank genauso unterstützt wie von den Mitgliedern der Gemeindevertretung, die dies in einer Resolution an den Landrat ausdrückten.“

Das Ergebnis der Bemühungen sei in dem im Dezember verabschiedeten Schulentwicklungsplan festgehalten. Darin heiße es, dass in der Schule auf der Aue, bei entsprechender Entwicklung der Schülerzahlen, die Errichtung einer gymnasialen Oberstufe beabsichtigt sei. „Und es sollen die notwendigen baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, sobald die finanziellen Mittel vorhanden sind. Insofern sind die Äußerungen der Kreisbeigeordneten Rosemarie Lück, im Schulentwicklungsplan sei die gymnasiale Oberstufe für Münster nicht vorgesehen, mehr als irritierend, denn der vom Kreistag beschlossene Plan enthält sehr wohl eine Absichtserklärung zur Einrichtungen einer gymnasialen Oberstufe an der Schule Auf der Aue. Es muss daher die Frage erlaubt sein, wie die Landkreis SPD wirklich zu dieser Absichtserklärung steht,“ erklärt Krause.

Aus Sicht der CDU-Fraktion zeige die Prognose zur demographischen Entwicklung von Münster, dass die Entwicklung der Schülerzahlen in Münster, Altheim und Eppertshausen die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe durchaus rechtfertige: „Insofern ist das Zögern des Schulträgers nicht nachvollziehbar. Hinsichtlich der erforderlichen räumlichen Voraussetzungen sollte man seitens des Schulträgers die beabsichtigte Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe im Blick behalten.“

Quelle: op-online.de

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