„Bislang mit vorläufiger Genehmigung gearbeitet“

Münster (tm) - Zu den Teuerungen und vor allem zeitlichen Verzögerungen der Sanierung der Gersprenzhalle nahm der Kreis in der Vergangenheit mehrfach Stellung in unserer Zeitung. Die neuerlichen Vorwürfe kommentiert Pressesprecher Frank Horneff für die verwantwortlichen Abteilungen so:

„Bei der angesprochenen Bauabnahme handelte es sich um die Abnahme der Brandmeldeanlage durch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, gemeinsam mit der Bauaufsicht des Landkreises. Die noch zu behebenden Mängel sind inzwischen abgearbeitet, von einer geplatzten Bauabnahme kann nicht gesprochen werden.

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Für die endgültige Erteilung einer Baugenehmigung wurde eine aufwendige Rauchgassimulation nachgefordert, diese ist inzwischen erstellt und zu den Bauantragsunterlagen hinzugenommen worden. Sie ist Bestandteil der Baugenehmigung, die jetzt in endgültiger Fassung erteilt wird. Bislang wurde mit einer vorläufigen Baugenehmigung gearbeitet. Der Zweite Bauabschnitt sollte ursprünglich in den Sommerferien 2011 ausgeführt werden.

Wie bereits bekannt ist, kam es im Verlauf der Bauausführung zu erheblichen Verzögerungen, die es unmöglich machten, den 2. Bauabschnitt noch in diesen Sommerferien zu realisieren.

Da er sich auf die Sanierung der eigentlichen Sporthalle bezieht, ist die komplette Sperrung der Hallenfläche erforderlich, dies kann nur in den Sommerferien geschehen. Für die Ausführung des 2. Bauabschnitts sind voraussichtlich zehn bis zwölf Wochen vorgesehen, wobei die Hallenfläche in den Sommerferien gesperrt werden soll.

Die Verlängerung dieser Ausführungszeit liegt darin begründet, dass man sich entschlossen hat, auch die Funktionsräume wie Umkleiden, Dusch- WC-Anlagen zu sanieren.“

Quelle: op-online.de

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