Bond und Bohemian Rhapsodie

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„Quer Beet“ durch eine Reihe von Musikepochen versorgten die AGV-Chöre die Zuhörer in der Kulturhalle mit Klängen.

Münster - 250 Musikinteressierte waren in die Münsterer Kulturhalle gekommen, als der Arbeitergesangverein zum großen Konzert geladen hat. Von Frauen- über Männerchor bis zu „da capo“ und gemischtem Chor zeigten am Samstagabend unter dem Motto „quer Beet“ ihr Können. Von Alexander Klug

Diese Devise fand ihren Niederschlag im Programm des Gesangsabends:„Wir haben versucht, für jeden Musikgeschmack etwas im Repertoire zu haben“,sagt Vereinschef Manfred Löbig. „Sowohl quer durch alle Chöre als auch durch die verschiedenen musikalischen Epochen.“ Das hat funktioniert, wie die Sänger mit großer Wandlungsfähigkeit bewiesen haben: Freunden älterer Musik hatte der Chor „da capo“ einen „Tourdion“ aus dem 16. Jahrhundert zu bieten, einen historischen Tanz aus der Zeit der Renaissance. Immerhin aus dem 18. Jahrhundert stammt „Wir kamen einst aus Piemont“, das der Frauenchor des AGV zu Gehör brachte.

Wer mitsingen will, kann sich unter 06071/34925 an Manfred Löbig wenden oder eine E-Mail an agv-muenster@onlinehome.de schreiben. Mehr Informationen gibt es auch auf der Homepage des Vereins.

Auf Klänge jüngeren Datums war der junge Chor „da capo“ abonniert: Viele Schuhe tippten im Takt auf den Boden, als das Ensemble „The Best of Bond“ sang, eine Zusammenstellung von Hits aus den Filmen um den englischen Geheimagenten – aus der rockigen Ecke steuerten dieselben Sänger die „Bohemian Rhapsody“ von Queen mit Frontmann Freddie Mercury bei. Und auch zwischen den einzelnen Chören wurde es nicht langweilig in der gut gefüllten Halle: Eine Gruppe der Tanzschule Wehrle führte Stücke aus dem High School Musical auf.

„Ich bin mit dem Ablauf und den Gesangsbeiträgen sehr zufrieden, es hat alles wunderbar geklappt“,meint AGV-Chef Löbig zu den Leistungen der rund 90 Sänger, die in wechselnden Formationen auf der Bühne standen. Er wünscht sich, dass von dem Konzert ein Funke der Begeisterung auf den einen oder anderen im Publikum übergesprungen ist. „Wir können Verstärkung gut gebrauchen, vor allem im Männer- und Frauenchor“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Quelle: op-online.de

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