Breitefeld mit Breitband-Internet

Optimale Lösung gefunden

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Bis Ende 2016 soll Breitefeld von der Telekom mit Breitband-Internetanschlüssen mit bis zu 50 Mbit/s versorgt werden.

Münster - Der Breitbandausbau in Münster schreitet weiter voran. Bis Ende 2016 soll der westliche Teil von Münster sowie der Ortsteil Breitefeld mit Breitband-Internet ausgestattet werden. Geplant ist eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s, möglicherweise sogar 100 Mbit/s. Von Sebastian Schwarz

Dies ist das Ergebnis eines Interessenbekundungsverfahrens zum Breitbandausbau in Münster, welches die Verwaltung der Gemeinde im April/Mai diesen Jahres in die Wege geleitet hat. Besonders erfreulich daran: Für die Gemeindekasse entstehen durch den Ausbau keine Kosten. „Im Rahmen des Verfahrens hat uns die Deutsche Telekom mitgeteilt, dass sie den Ausbau bis spätestens Ende 2016 ohne kommunale Kostenbeteiligung durchführen wird“, erklärt Bürgermeister Walter Blank. Zwar sei dies aufgrund der rasanten Entwicklung in diesem Bereich kein krönender Abschluss, aber dennoch ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde, so das Gemeindeoberhaupt weiter.

Bisher hat Münster rund 300. 000 Euro in den Ausbau des breitbandigen Datennetzes gesteckt. In einem ersten Schritt war bis zum Jahr 2010 Altheim flächendeckend mit Anschlüssen mit einer Datenrate bis zu 50 Mbit/s ausgerüstet worden. Die Maßnahme kostete die Gemeinde damals 93.000 Euro. Es folgte bis Ende 2012 der Ausbau des östlichen Teils von Münster. 183.000 Euro investierte die Gemeinde in Baumaßnahmen der Netzverbindung, welcher von der Deutschen Telekom umgesetzt wurde. Nun ist also Breitefeld an der Reihe. Einen passenden Partner für den Ausbau zu finden, erwies sich indes als durchaus schwierig. „Anfragen bei Breitbandanbietern wurden durchweg negativ beschieden, da sich ein Ausbau wirtschaftlich nicht rechnen würde“, so Walter Blank. Auch beim Zweckverband aller Kommunen des Landkreises zum Netzausbau fragte die Münsterer Verwaltung an. Zudem leitete man zeitgleich ein Interessenbekundungsverfahren ein, um die Kosten eines eigenständigen Ausbaus zu ermitteln. „Diese Arbeiten führten zu der für uns äußerst erfreulichen Mitteilung der Telekom über den aus kommunaler Sicht kostenlosen Ausbau von Teilen von Münster und dem Ortsteil Breitefeld.“

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In seiner Entscheidung, nicht auf eine Lösung des Kreises zu warten, sieht sich der Münsterer Gemeindechef voll bestätigt. „Wir haben alles richtig gemacht“, sagt er. Das für die Ertüchtigung aufgewandte Geld sei gut angelegt. Denn eine Kreislösung wäre nicht nur viel später gekommen, sondern wäre nach den vorliegenden Unterlagen „auf keinen Fall günstiger geworden“.

Quelle: op-online.de

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