Fahrradbörse in John-F.-Kennedy-Schule

Auf Bremse und Speiche geprüft

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Für Rückfragen standen die freiwilligen Helfer von den Radsportlern, wie hier links im Bild, gerne zur Verfügung.

Münster - Nicht nur der Sonnenschein war mit verantwortlich daran, dass sich so viele Interessierte am Samstagmorgen zur Fahrradbörse in der Sporthalle der John-F. -Kennedy-Schule eingefunden hatten.

Auch wenn diese Sonnenstrahlen vermutlich den einen oder anderen spontanen Besucher anlockten, so war es eher der Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit der Fahrradbörse, die dieses Jahr bereits zum 22. Mal vom Radsportverein veranstaltet wurde. Bereits lange vor Öffnung der Halle hatten sich die Besucher eingefunden, um erhoffte Schnäppchen zu machen. Endlich öffneten sich die Tore und es dauerte nur wenige Minuten, da hatten die ersten Besucher bereits ihr neues Bike gefunden und der Drahtesel wechselte schnell den Besitzer.

Die Anlieferung der Räder fand wie in den Jahren zuvor bereits am Freitag Nachmittag statt. „Anders könnten wir das von der Organisation her nicht bewältigen“, erklärte Anton Frank, Pressesprecher des Radsportvereins und einer der Aufsichtspersonen am Samstag.

169 Räder zum Verkauf

Allerdings zeigte sich auch dieses Jahr wieder das eingespielte Team der freiwilligen Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf an beiden Tagen sorgten. Insgesamt 169 Räder wurden zum Verkauf angeboten. Vom sportlichen Rennrad und Mountain Bike über komfortable City Bikes, Klappräder (ideal für den Campingurlaub), Kinderräder und Tretroller bis hin zum modernen E-Bike war alles im Angebot vertreten. Helme, Inlinerskates und Fahrradsitze rundeten das vielfältige Angebot ab und wechselten den Besitzer.

Innerhalb der ersten halben Stunde hatte sich das Angebot bereits sehr deutlich reduziert und die Halle lichtete sich entsprechend. So konnten die nachfolgenden Interessenten einige Proberunden gleich direkt in der Halle abpedalieren. Dazu zählte auch der neunjährige Yannis Er, der mit seinem Vater und seiner Schwester zur Fahrradbörse gekommen war.

Reger Zuspruch

 „Wir suchen etwas für den Übergang, denn 26 Zoll entspricht noch nicht ganz seiner Größe“, berichtete sein Vater, der mit Yannis bereits auf einigen anderen Börsen bisher vergeblich gesucht hatte. Hier in Münster wurde man jedoch fündig, ein Mountain Bike wurde von Vater und Sohn auf „Herz und Nieren“, besser: auf Bremse, Federung und allgemeinen Zustand geprüft und letztendlich für gut befunden.

Auch der Radsportverein zeigte sich mit dem Zuspruch der Besucher sehr zufrieden. „Über 40 Prozent der angebotenen Räder wurden verkauft“, berichtete Frank. Der Erlös des Verkaufes wird der Jugendarbeit des Radsportvereins zu Gute kommen.

ves

Quelle: op-online.de

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