ALMA-Stellungnahme zur Gemeindevertretersitzung

„Das Verhalten ist nicht nachvollziehbar“

Münster - „Noch ist es nicht zu spät“, urteilt Gerhard Bonifer-Dörr, Fraktionsvorsitzende der Alternativen Liste ALMA nach der Blockade-Haltung der CDU-Fraktion in der Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwochabend in einer Stellungnahme.

Diskutiert wurde über die Machbarkeitsstudie zur Bebauung des derzeitigen Sportgeländes am Mäusberg. Die ALMA-Fraktion befürworte die Bebauung des Mäusbergs und den Neubau am Gersprenzstadion. Die Machbarkeitsstudie sollte aufzeigen, ob die Erlöse aus der Bebauung des MäusbergGeländes und die Aufwendungen für die neue Sportanlage deckungsfähig sein könnten. „Nur dann, so lautete der damals einstimmig gefasste Beschluss in der Gemeindevertretung, in eine Machbarkeitsstudie zu investieren, solle der Plan weiter verfolgt werden“ schreibt die ALMA-Fraktion weiter.

Jetzt liege die Studie vor und zeige auf, dass unter Beachtung bestimmter Vorgaben das finanzielle Risiko für die Gemeinde Münster gering und die Entwicklungschancen und Zukunftsgewinne für die Gemeinde und die Sportvereine immens sein könnten. Die Partei zeigt sich verständnislos für die Reaktion der CDU, die dem renommierten Planungsbüro unvollständiges Arbeiten unterstelle. „Es ist kaum nachvollziehbar,“ fasst Bonifer-Dörr für die ALMA seinen Eindruck zusammen. Der Fraktionsvorsitzende bezeichnete noch in der Sitzung des Parlaments diese Blockade-Haltung als schädlich für die politische Kultur in der Gemeinde und hofft: „Ich setze darauf, dass in den kommenden Beratungen ein mindestens mehrheitliches ja zu Mäusberg und Sportanlage möglich wird.“

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chi

Quelle: op-online.de

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