Dieburger Klage bringt Jürgens Ärger

Dieburg (ad.) ‐ Eine Frage des Blutes: Der Sänger und Komponist Udo Jürgens muss bekanntlich zum Vaterschaftstest. Das Amtsgericht in Dieburg hat, wie vor knapp zwei Wochen öffentlich wurde, im November nach der Klage einer 39-Jährigen aus Südhessen ein entsprechendes Gutachten angeordnet.

Jennifer T. ist überzeugt, die uneheliche Tochter der Showlegende zu sein. Doch nun stellt sich die Frage, mit welchem Blut der Test gemacht werden soll.

Der 77-Jährige möchte nämlich eine „gebrauchte“ Blutprobe verwenden, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. Denn schon 2008 musste der Gesangsstar („Griechischer Wein“, „Aber bitte mit Sahne“) einen Vaterschaftstest machen. Damals hatte eine Frau in Hamburg behauptet, sie sei eine Tochter von Jürgens. Der Bluttest ergab dann aber, dass ein anderer Mann ihr Vater sein muss.

Lesen Sie dazu auch:

Udo Jürgens muss Vaterschaftstest machen

Vaterschaftsklage gegen Udo Jürgens

Udo Jürgens: Ist eine Frau aus Altheim seine Tochter?

Der Anwalt der Jennifer T., Burkhard Benecken aus Marl, will die alte Blutprobe nun auf gar keinen Fall akzeptieren: „Wir wissen nicht, ob die Probe wirklich von ihm stammt. Wir haben beantragt, dass Herr Jürgens zur Blutabgabe bei einem Amtsarzt durch einen neutralen Zeugen überwacht wird“, sagte er der „Bild“-Zeitung..

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare