Disziplinen gibt es gar im Familienpack

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Erstmals konnten auch die Familienabzeichen gemeinsam mit den anderen Sportabzeichen beim Münsterer Verein für Leibesübungen überreicht werden.

Münster ‐ Schwimmen, springen, sprinten, werfen und laufen – so lauten die Disziplinen des Sportabzeichens, das allerorts von vielen Personen mit großer Begeisterung abgelegt wird. Von Jasmin Frank

„Das Schöne daran ist ja, dass man mal Dinge macht, die im Alltag eher weniger angewendet werden, denn wer übt schon regelmäßig Kugelstoßen“, erklärte hierzu jetzt Jacob Heinz, Stützpunktleiter Sportabzeichen des Münsterer Verein für Leibesübungen (VfL), anlässlich deren Verleihung.

„Innerhalb der Disziplinen kann man ja auch noch unter mehreren Varianten wählen, so zwischen Hoch- und Weitsprung, oder zwischen Sprint und Radfahren. Letztlich ist für jeden etwas dabei und es gibt nur ganz wenige, die die Prüfung nicht schaffen“, informierte Heinz. Er selbst wurde aus seinem organisatorischen Amt verabschiedet, das er über lange Jahre mit viel Engagement versehen hatte und das nun von einem Jüngeren übernommen werden soll. „Aber als Teilnehmer und Helfer bleibe ich euch natürlich erhalten“, lachte der aktive Senior in die Versammlung.

Im Anschluss folgte die Verleihung der Urkunden, bei der zunächst die Jugend, also die Altersgruppe von acht bis 17 Jahren an der Reihe war: Marieke Euler, Nico Pfeuffer und Niklas Schledt erhielten ihre bronzene Auszeichnung, ein Abzeichen in Silber bekamen Maximilian Korzcyk, Theresa Saaler und Paulina Tuscher, Gold erlangten Nils Bellgardt, Marius Grimm, Daniel Kroll, Maren Krüger sowie Luca und Marco Frühwein.

Erstmals konnten die Familienabzeichen zeitgleich mit den Einzelehrungen übergeben werden, über sie freuten sich die Familien Bellgard, Frühwein, Lang und Schledt, Pfeuffer, Grimm, Heinz, Kenke und Waldschmitt.

„Liebe Kinder, aber auch liebe Erwachsene, heute habt ihr eine Art vorzeitiges Weihnachtsgeschenk erhalten und das habt ihr euch selbst erarbeitet“, lobte der Vereinsvorsitzende Gerhard Kenke die Teilnehmer. So gab es auch bei den Erwachsenen Auszeichnungen in verschiedenen Edelmetallen: Bronze erhielten Siggy Bauer, Clemes Christoph, Timo Grub, Günther Lüer, Verena Pfeuffer, Silber sicherten Bruno Grimm und Marco Pfeuffer und Gold erhielten Reinhold Bauer, Bernd und Gabriele Bellgardt, Günther Frühwein, Jakob und Renate Heinz, Gerhard Kenke, Anneliese Kreher, Corina Schledt, Richard P. Waldschmitt und Elisabeth Frühwein. Sie war bereits zum 35. Mal mit von der Partie und das ganz ohne Unterbrechung. „Ich finde, solange ich noch fit bin, mache ich das auch. Allerdings muss ich schon sagen, dass die Kategorien nicht alle so wirklich gut für Senioren geeignet sind. Gerade der Sprung ist nicht jedermanns Sache. Auch der Sprint ist für ältere Teilnehmer eine ganz schöne Herausforderung“, meinte die Jubilarin, die anregte, dass beim Sportbund durchaus einmal über die Anforderungen für Senioren nachgedacht werden könnte. Sie selbst ist trotz der fortgeschrittenen Lebensjahre noch immer sehr sportlich, so joggt sie gerne, macht funktionelle Gymnastik und Yoga, zudem war sie lange Jahre Übungsleiterin für Kinderturnen.

Quelle: op-online.de

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