DJK-Geburtstagsfete kann steigen

Münster (tm) - . Zwei sich abwechselnde Sitzungsleiter kannten die DJKler seither nur von der Fastnacht - jetzt konnten sie das Erfolgsmodell auch bei der Jahreshauptversammlung kennenlernen.

Bedingt durch eine Erkrankung war der Vorsitzende Peter Waldmann zwar zu Beginn der Sitzung im Saal, konnte aber die Sitzung nicht selbst leiten. So wechselnden sich seine beiden Stellvertreter Wolfgang Tobisch und Michael Bonifer in der Sitzungsleitung ab. Und wie an Fastnacht zwischen Achim Schledt und Peter Waldmann gewohnt, bildeten auch Michael Bonifer und Wolfgang Tobisch ein homogenes Duo.

Im nächsten Jahr kann die DJK ihren 90. Geburtstag feiern. Wolfgang Tobisch stellte einen ersten Entwurf für eine Geburtstagsfeier vor. „Wir wollen einen Münsterer Biathlon veranstalten“, kündete der stellvertretende Vorsitzende an. Dabei sollen allerdings der Jahreszeit angepasst die Langlaufskier durch Inliner und Fahrräder ersetzt werden. Für das Schießen hat Wolfgang Tobisch eine „digitale Lösung“ gefunden. Trotz der Ideen gibt es noch eine Menge zu tun, bis die Geburtstagsfeier endgültig feststeht.

Bereits in seinem Vorstandsbericht hatte Peter Waldmann darauf hingewiesen, dass es nur dann eine Geburtstagsfeier geben wird, wenn sich genügend Mitglieder finden, die sich dafür auch engagieren. Dabei legte er Wert darauf, dass diese Mitglieder nicht schon in Gremien der DJK aktiv sind. „Diese Mitstreiter noch weiter zu belasten, hieße sie zu überfordern. Das ist mir die Geburtstagsfeier nicht wert“, erklärte der Vorsitzende.

Nicht reich, aber gesund

Wolfgang Tobisch wandte sich an die anwesenden Mitglieder und er bekam schnell Rückmeldungen. Christine Jelinek, Marina Müller, Petra Schoeltzke und Anja Wolf werden zusammen mit dem Vorstand die Geburtstagsfeier organisieren. Wolfgang Tobisch gab den Kassenbericht. Er verkündete, dass die DJK gut gewirtschaftet hat und dass der Verein nicht reich, aber gesund ist. Dies bestätigten auch die Kassenprüfer Walter Kosch und Heinz Ries. Einstimmig erteilte die Versammlung Entlastung.

Aus den Berichten der Abteilungen ging hervor, dass in der DJK ein reges Vereinsleben stattfindet. Gerhard Roßkopf verwies für die Tischtennisabteilung auf die sportlichen Erfolge der größten DJK-Abteilung: „Mit der A-Schüler-Mannschaft, der dritten und der sechsten Herrenmannschaft konnten wir drei Meistertitel feiern.“ Zudem hatte das dritte Herrenteam noch den Hessenpokal nach Münster geholt. Besonders freute sich Roßkopf über die Vizemeisterschaft der ersten Damen in der Regionalliga und über den Klassenerhalt der ersten Herren in der Oberliga.

„Alle Mannschaften haben die Klasse erhalten und einen guten Platz belegt“, stellte Matthias Wolf für die Sportkegler fest. Als Erfolg wertete Wolf auch das Anwachsen der Jugendabteilung. „In unserem Nachwuchstraining ist wieder mehr los“, vermeldete der Kegelabteilungsleiter.

Gewinn der Hemingway-Football-League

Für die Hobbyfußballer hob Ferdinand Ries den Gewinn der Hemingway-Football-League hervor und lud die DJKler zum Besuch der Spiele montags ab 19 Uhr ins Gersprenzstadion ein. Waltraud Huther ging auf das 30-jährige Bestehen der Montagshüpfer ein. Sie regte an, dass sich auch die jüngeren DJKlerinnen zu einer Gymnastikgruppe zusammenschließen sollten. Eine Trainingszeit in der Halle würde sich sicher finden lassen, war sich Waltraud Huther sicher. Für die Fastnachter dankte Abteilungsleiter Andreas Müller allen für die gute Zusammenarbeit während der Kampagne.

Die Fastnacht als gemeinsame Aktion aller DJKler war auch ein Thema in Peter Waldmanns Vorstandsbericht. „Es war ein normales DJK-Jahr - es gab keine großen Höhepunkte und es gab keine gravierenden Tiefpunkte“, sagte der seit 2002 amtierende Vereinschef. Was aber die Mitglieder des Vorstandes und der Ausschüsse zu leisten haben, ist auch in einem normalen Jahr enorm. Mit 761 Mitgliedern wurde ein neuer Höchststand erreicht.

Quelle: op-online.de

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