Vereinswelt feiert vielseitig

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Heute ist „Doaschde“ Synonym für ein Volksfest, bei dem gut beraten ist, wer ordentlich Dorscht mitbringt.

Münster ‐ Doaschde kommt nicht von Dorscht, sondern bezeichnet den Strunk des Weißkohls. Weil das Gemüse in Münster nicht nur trefflich, sondern häufig gedieh, wurde den Münsterern der Spitzname Doaschde verliehen. Von Ursula Friedrich

Doch das ist Historie. Heute ist „Doaschde“ Synonym für ein Volksfest, bei dem gut beraten ist, wer ordentlich Dorscht mitbringt. Denn die 20 teilnehmenden Vereine des fünften Doaschdefests, dass sich als Festmeile vom Rathausplatz bis zum Bahnhof erstreckte, hatten ordentlich aufgefahren.

Alles rund ums leibliche Wohl, Musik und Spiele, Showprogramm, Buden, Karussell und gute Stimmung - dieser Mix wurde Festbesuchern serviert. Nur der Wettergott machte allen einen Strich durch die Rechnung: Am Freitag goss und stürmte es. Der Samstag machte vieles wett.

Mehr Fotos vom Doaschde-Fest:

Doaschde-Fest im Ortskern

„Die Idee des Doaschdefests ist, dass die Vereine etwas gemeinsam veranstalten“, so Martin Peusser, Vorsitzender des SV Münster, dessen Verein im Schulterschluss mit dem TV Münster sowie dem Radsportverein den Doaschdefestausschuss stellte.

Im Gegensatz zum ehemaligen Altstadtfest, zentriert sich das Festgeschehen auf den Bereich Rathaus und Bahnhof. Auch präsentieren sich alle Teilnehmer gleichberechtigt - die Kommune ist unterstützend mit im Boot. Das Doaschdefest dient als Bühne „die Vielseitigkeit unserer Münsterer Vereinswelt darzustellen.“ Ganz ohne Kraut - dafür jedoch mit viel Festlaune.

Quelle: op-online.de

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