Eine Oscar-Nacht filmreif intoniert

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Dirigent Mathias Jäger freute sich sichtlich über seinen Oscar, den er anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums erhielt.

Münster - Filmreife Oscarverleihungen gingen in der Münsterer Kulturhalle über die Bühne: Der Musikverein Münster gab sein festliches Konzert unter dem Motto „Oscar-Night oft the Movies“. Von Jasmin Frank

Dazu gehörten auch die Ehrungen der beiden Dirigenten, von denen jeder für ein zehnjähriges Dienstjubiläum einen Oscar überreicht bekam.

Piotr Konczewski leitet das große Orchester, Mathias Jäger ist für das Jugendorchester verantwortlich. „In den zehn Jahren haben mir vor allen Dingen die Orchesterwettbewerbe großen Spaß gemacht, bei denen wir ja auch schon als Sieger hervorgegangen sind“, erzählte Jäger, der selbst Posaunist ist und als Musiklehrer an einer Musikschule unterrichtet. Beide Orchester hatten sich ganz auf ihr Thema Film eingerichtet und wurden dabei gesanglich unterstützt: Maren Weber sang im Jugendorchester „Hallelujah“ während Meike Garden, ehemalige Teilnehmerin am European Song Contest, Stücke wie „Diamonds are forever“ und „Goldeneye“ interpretierte.

Das Jugendorchester brillierte mit „The Rocky Horror Picture Show“, entführte das Publikum in die geheimnisvolle und verzauberte Welt Harry Potters. Und Dirigent Jäger ließ es sich nicht nehmen, „Pirates of the Caribbean“ mit schmuckem Piratenhut und Langhaarperücke zu dirigieren.

Das Große Orchester beeindruckte mit seiner Bandbreite an Stücken auf seiner Reise durch die Jahrzehnte der Filmmusik: Mit der Musik zu Charles Chaplins unvergessenen Schwarzweißfilmen wurde nach der Pause der zweite Teil des Abends eröffnet, und die „Goldenen Tonfilmschlager“ von Willi Löffler und Hits wie „Wir machen Musik“ ließen die unvergessenen Zeiten des deutschen Revuefilms wieder lebendig werden. Klanggewaltig wurde auch Robin Hood intoniert und das Publikum zollte insbesondere den bekannten Lieder aus den „James Bond Filmen“ viel Applaus. Moderator Jürgen K. Groh führte abwechslungsreich und mitreißend durch das Programm, bei dem insgesamt 146 Musiker auf der Bühne zu sehen und vor allen Dingen zu hören waren.

Quelle: op-online.de

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