Hausexplosion und tödlicher Streit - Urteil steht

Darmstadt - Der Prozess um die Hausexplosion in Münster ist heute zu Ende gegangen. Das Landgericht Darmstadt verurteilte am Morgen den 29-jährigen Angeklagten.

Lesen Sie hierzu auch:

Nach Hausexplosion: Neun Jahre Haft gefordert

Bilder wie aus Kriegsgebiet

Hausexplosion: Angeklagter gesteht

Explodiertes Haus soll neu aufgebaut werden

Hausexplosion in Münster: 29-Jähriger angeklagt

Explosion sollte Verbrechen vertuschen

Was explodierte im Haus?

Explosion fordert ein Todesopfer

Beherzter Sprung aus dem Fenster

Weil er eine Frau unabsichtlich getötet und dann ein Haus in die Luft gejagt hat, ist ein Mann vom Landgericht Darmstadt zu elf Jahren Haft verurteilt worden. „Man mag sich gar nicht vorstellen, was bei dieser Explosion noch alles hätte passieren können“, sagte der Vorsitzende Richter des Schwurgerichts.

Der 29-jährige Angeklagte hatte im Juli eine 62-jährige Frau in deren Wohnung in Münster gegen die Bettkante geschleudert und so getötet. Um die Tat zu vertuschen, vergoss er Benzin und zündete es an. Der Staatsanwalt hatte eine neunjährige Haftstrafe gefordert, die Verteidigung hatte für ein „erträgliches Strafmaß“ plädiert.

Bilder vom Tatort: Explosion im Wohnhaus

Explosion im Wohnhaus

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare