Kulinarisches Multi-Kulti

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Samuel schmeckt die internationale Küche prima, die da im Familienzentrum Münster angerichtet wird.

Münster - Wie wäre es nach einer vegetarischen Linsensuppe mit einer recht polnischen Pirogge? Und nach der leckeren gefüllten Teigtasche, die in der osteuropäischen und finnischen Küche weit verbreitet ist, probiere man noch von den armenischen Krautwickeln mit Rindfleisch. Von Thomas Meier

Oder doch lieber Mercimek Kövte aus türkischer Hand? Dies alles, und noch viel mehr gab es jetzt im Katholischen Familienzentrum mit Kindertagesstätte St. Michael, das sich bereits seit vier Jahren an der momentan laufenden bundesweiten „Interkulturellen Woche“ (IKW) beteiligt. Und zwar mit einem kulinarischen Rundumschlag, der es nicht nur an Kalorien in sich hat.

Familien mit Migrationshintergrund bereiteten kleine Speisen und Gerichte aus ihren Heimatländern zu. Das Ergebnis ist jedes Mal ein großes Buffet, das jedem Restaurant Ehre machen würde. Und für alle galt erneut im Familienzentrim Im Rückert: Riechen – probieren – schmecken – genießen.

25 verschiedene Speisen gab es zu dem Projekt „Kulinarisches aus verschiedenen Ländern“. Nicht nur die Kita-Familien, auch Gäste waren willkommen, um in der Einrichtung zu schlemmen oder diese Spezialitäten mit nach Hause zu nehmen. Und dafür fanden sich zahlreiche Gäste ein, viele brachten geeignete Ab-Transportbehälter mit, um auch zuhause noch den Genüssen zu frönen.

Der Erlös dieses Tages kommt Kindern des Familienzentrums zugute, die sonst nicht an kostenpflichtigen Ausflügen und Aktivitäten teilnehmen könnten. Und so waren nicht nur Marta Albert und Monika Euteneuer, die Hauptorganisatorinnen des Multi-Kulti-Mahles, zufrieden sein, als die Tische abgeräumt waren und das Geschirr eggeräumt. Viele halfen mit, damit alle etwas davon haben.

Quelle: op-online.de

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