Sportskanonen und ein Masseur

Beste Stimmung und viele Beiträge bei der FKK-Pfarrfastnacht

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Im Pfarrzentrum gaben Anneliese Kreher und Bernhard Schüpke die Sportskanonen von St. Michael.

Münster – Im Pfarrzentrum hinter der katholischen Kirche in Münster ging es am Sonntagabend wieder rund. Wie in jeder Fastnachtssaison haben Frauengemeinschaft, Kirchenchor und Kolpingfamilie zur gemeinsamen FKK-Pfarrfastnacht gerufen. Von Peter Panknin

Bereits vor der Saalöffnung waren zahlreiche Liebhaber der Narretei erschienen und warteten mit viel guter Laune darauf, eingelassen zu werden. Schnell füllten sich die Plätze im Saal, der von allen beteiligten Ausrichtern toll und prächtig bunt dekoriert worden war. Die Kolpingfamilie zeichnete in diesem Jahr verantwortlich für Speisen, Getränke und Service am Platz, ebenso für den Barbetrieb im Foyer. Das vielseitige Programm hatte Anneliese Kreher zusammengestellt und zusammen mit Hubert Schadt moderierend dem Publikum präsentiert. Damit nicht genug, denn beide glänzten auch mit eigenen Beiträgen. Hubert Schadt glänzte mit seinen Erfahrungen als „Masseur“ mit Worten, denen dann auch Liedbeiträge folgten. Spontane Unterstützung am Klavier gab es durch Norbert Müller, der damit den Masseur als Sänger für den Kirchenchor gewinnen konnte.

Finale à la Mainz: Der Kirchenchor „Cäcilia“ gestaltete kostümiert und unter der Leitung von Norbert Müller den Abschluss der Veranstaltung.

Im Verlauf des weiteren Abends gab es Wortbeiträge von „ganz jung“ bis „etwas reifer“. Leni Ries und Max Groh stellten unter Beweis, dass der Nachwuchs kommt, während Walter Schledt immer noch munter vom Urlaub auf dem Bauernhof berichtete. Tänzerische Beiträge boten dem begeisterten Publikum die „Tanzgruppe FSV-Kids“, die nach intensivem Training durch Lena Schwarzer und Lisa Hardt als Cowgirls und -boys den Saal eroberten, sowie die zum FKK-Hofballett aufgestiegene „Schautanzgruppe Langstadt“ unter der Leitung von Ulrike Metzler. Für Tusch oder kleine Pausen überbrückende musikalische Unterhaltung war Daniel Kallendorf zuständig, ebenfalls eine Nachwuchskraft bei der Pfarrfastnacht. Mit dem Auftritt der zwei Sportskanonen von St. Michael brachten Anneliese und Bernhardt Schüpke den närrisch gefüllten Saal zum Lachen, zumal einer der beiden Protagonisten hauptamtlich als katholischer Priester in Münster tätig ist. In einem weiteren Sketch berichteten die beiden von einer Reise nach Weimar, bei der wunderbare Antiquitäten, die französische Heilige Johanna von Orléans und Schiller eine Rolle spielten. Köstlich, wie es dabei zur „undichten Jungfrau“ kam, die von Schiller gedichtet werden musste. Wie sehr sie von ihrem Computer in den Griff genommen wird, erzählte dem lachenden Narrenvolk Gretel Elster, während Katharina Väth darüber aufklärte, wie man einem diamantenen Schatz den Glanz erhält.

Krönender Abschluss der Veranstaltung war das große Finale, dargeboten vom Kirchenchor „Cäcilia“. Hier konnte man merken, dass St. Michael zum Bistum Mainz gehört, denn nicht nur dem Beispiel der „Mainzer Hofsänger“ wurde gefolgt, auch anderes, aus der „Meenzer Fassenacht“ bekanntes Liedgut gelangte zum gelungenen Vortrag, der mit reichem Beifall belohnt wurde.

Quelle: op-online.de

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