Heile, heile Gänschen und dann die Hände zum Himmel …

Zum dritten Mal haben die Evangelische Kirchengemeinde sowie der Männergesangverein Altheim zum „närrischen“ Gottesdienst eingeladen. Es gab Gesang der Gemeinde, Gebete und Predigt, aber die jeweiligen Inhalte waren passend zur „Fünften Jahreszeit“ umgeschrieben.

„Geh aus, mein Herz und suche Freud“ hatte einen geänderten Text erhalten, die Predigt den Refrain von „Heile, heile Gänschen“ zum Gegenstand. 1929 erstmals vorgetragen, erlangte das Lied einen hohen Bekanntheitsgrad nach dem 2. Weltkrieg durch den Mainzer Dachdeckermeister Ernst Neger. Insbesondere die vierte Strophe der Schunkelweise sollte den Menschen, die damals in den zerstörten Städten Deutschlands lebten, Trost spenden. Dafür zu Spenden lohne sich, meinte Möbus und forderte auf, in die Tasche zu greifen (in die eigene, nicht in die des Nachbarn) und Geld für den Klingelbeutel zu suchen. Der MGV trug seine Beiträge in Kostümen vor, während Organist Andreas Koser und die meisten anderen der gut 60 Gottesdienstbesucher ohne fastnächtliches Kleidungszubehör erschienen waren. zpp/Foto: Panknin.

Quelle: op-online.de

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