Wer wird neuer Präsident?

Fastnachter der DJK stemmen vier Sitzungen

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Die Sitzungen in der DJK-Halle sind bekannt für ihre ausgelassene Stimmung.

Münster – Am 9. Februar startet die DJK Blau-Weiß Münster in die heiße Phase der aktuellen Fastnachtskampagne: Dann steigt die Sitzungspremiere des Vereins in der DJK-Halle. Drei weitere Sitzungen schließen sich an, der Ansturm auf die Tickets ist enorm. Von Jens Dörr

Für die große Party an Altweiberfastnacht hat sich der Fastnachtsausschuss des Mehrspartenvereins konzeptionelle Änderungen überlegt. Schon vor ein paar Wochen startete die DJK den Vorverkauf für die drei Samstagssitzungen am 9., 16. und 23. Februar (jeweils ab 18.33 Uhr) sowie die Freitagssitzung am 22. Februar (ab 19.11 Uhr). „Nur noch für den Freitag sind Karten zu haben“, sagt in diesen Tagen Ausschussmitglied Petra Schoeltzke. Bei ihr laufen auch diesmal wieder die närrischen Fäden zusammen, obgleich die fünfte Jahreszeit bei der DJK nur im (großen) Team zu stemmen ist. Trotzdem braucht es zentrale Ansprechpartner. Rund um die Sitzungen kontrollieren beispielsweise besonders Willi Heckwolf und Uwe Frühwein die Abläufe.

Der bisherige Ticketverkauf also lief sehr gut, „der ist sehr erfreulich“, so Schoeltzke, die „auch keine Ahnung“ hat, weshalb die Karten gegenüber dem Vorjahr trotz der späteren Sitzungstermine schon vorzeitiger so gut wie weg sind. Einzelpersonen, aber auch ganze Gruppen haben sich bereits eingedeckt. Die restlichen Karten – das Stück zu 15 Euro – kann man noch und ausschließlich im Münsterer Augenoptik-, Hörakustik- und Schmuckgeschäft Heckwolf, Sandstraße 13, erwerben.

Die Vorschusslorbeeren der Fastnachts-Fans für die DJK-Narretei sind somit üppig. Kein Wunder, hat sich doch besonders die herausragende, oft schon in der ersten Halbzeit überschwängliche Atmosphäre in der rund 400 Besuchern Platz bietenden Vereinshalle herumgesprochen. Die Münsterer kokettierten im Vorjahr sogar damit, die deutlich bessere Stimmung gegenüber dem großen Karnevalverein Dieburg und dessen über die Stadtgrenzen hinaus strahlenden Spektakel in der weit moderneren, aber nicht unbedingt gemütlicheren, Römerhalle zu bieten.

Davon können sich insgesamt an die 1 600 Fastnachter persönlich überzeugen. Erneut setzt die DJK ausschließlich auf eigene Kräfte, ob in den Tanzgruppen, den Gesangsnummern oder den Wortvorträgen. Ein paar Änderungen wird es geben, die Schoeltzke vorab jedoch noch nicht genau verraten wird. Klar ist schon länger, dass ab diesem Jahr die Präsidentengarde fehlen wird. In ihre Fußstapfen wird aber eine andere Gruppe mit einem Gardetanz treten. Am markantesten dürfte der Wechsel bei der Präsidentschaft ausfallen: Achim Schledt führte 2018 letztmals durchs Programm. Schoeltzke lässt sich vorab lediglich entlocken, dass nun ein Duo die DJK-Narretei präsentieren wird.

Archivbilder

DJK Blau-Weiß Münster feiert Fastnacht: Bilder

Nach den vier Sitzungen steht jeweils der oft noch stundenlange Ausklang in der DJK-Gaststätte sowie vor allem in der „Haifisch-Bar“ an. Die größte Sause steigt dann an Altweiberfastnacht (28. Februar), wenn traditionell eine der bestbesuchten Partys der Region in der Halle der Blau-Weißen stattfindet (Karten ausschließlich an der Abendkasse). „Wir versuchen, dafür verstärkt auch wieder älteres Publikum zu gewinnen“, blickt Schoeltzke auf die kommende Auflage voraus. „In den vergangenen Jahren sind die Besucherzahlen etwas zurückgegangen.“ Seinen Beitrag zur Umkehr des leichten Trends soll der Ansatz leisten, neben einem DJ auch mehr Programm fürs Auge zu bieten: Gleich eine Handvoll Tanzgruppen aus Münster und der Region soll die Party mit Bühnenauftritten bereichern.

Quelle: op-online.de

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