Münsters katholische Fastnachtssitzung 

Launige FKK-Reise durch die Narretei

Erneut zu Gast bei der FKK-Fastnacht: die Tanzgruppe der FSV-Kids. 
+
Erneut zu Gast bei der FKK-Fastnacht: die Tanzgruppe der FSV-Kids. 

Pfarrer Georg Wanitzek war es, der die FKK-Fastnacht ins Leben rief. Dabei ging es nicht um einen Verstoß gegen die guten Sitten, kein neuer Kirchenskandal, sondern „nur“ die Abkürzung der Vereinigungen, die diese Veranstaltung organisieren und durchführen.

Münster – Dabei ging es nicht um einen Verstoß gegen die guten Sitten, kein neuer Kirchenskandal, sondern „nur“ die Abkürzung der Vereinigungen, die diese Veranstaltung organisieren und durchführen. Das „F“ steht dabei für „Frauengemeinschaft“, das erste „K“ für Kirchenchor, das zweite für Kolpingfamilie.

Seit nunmehr 20 Jahren stemmt diese Gemeinschaft zur Gaudi aller beteiligten und Besucher die fröhliche Versammlung, die seit einiger Zeit in der Aula des Schwesternhauses gefeiert wird. Es begann im Foyer, bis es dort zu eng wurde, jetzt wird es auch in der Aula schon zu eng.

Stets sind es Mitglieder der drei Vereinigungen, die mit ihren Beiträgen zum Gelingen des närrischen Festes beitragen. Bewegt werden dabei nur die Münder, mal zum Singen, mal zum Reden. Natürlich gibt es auch Tanz – der Jahreszeit angepasst den Gardetanz. Dafür tanzt aber niemand aus der Reihe der Redner oder Sänger, denn für die sportlich beachtenswerten Leistungen auf der Bühne lädt man sich seit längerem Gäste von auswärts ein.

Bereits zum achten Mal brachten die jungen Mädchen der Schautanzgruppe aus Langstadt mit einem Gardetanz das Publikum zum Jubeln.

Als „Die goldisch Krott“ berichtete Lenie Ries dem närrischen Publikum aus der Bütt.

Durch das Programm führten Anneliese Kreher und Peter Waldmann. Sie hielten die Gäste bei Laune, wenn mal eine Lautsprecherbox krächzte oder die jungen Damen etwas länger zum Umziehen brauchten.

Zu den jungen Damen zählt auch Lenie Ries, die als Nachwuchsbüttenas „Die goldisch Krott“ auftrat. Als besondere Gäste aus Jügesheim begeisterten die Geschwister Srovin das lautstark applaudierende Publikum. Gemeinsam waren sie nur zur Entgegennahme der Faschingsorden (ein bisschen Schokolade war auch dabei) auf der Bühne, begleitet von ihren Trainerinnen. Mit ihren jeweiligen Solo-Tänzen bewiesen Maya (12) und Julien (15), dass sie zu Recht die Titel Hessen- und Europameister im Solotanz verliehen bekommen haben.

Etwas ruhiger ließ es dann Katharina Väth mit ihrem Wortvortrag angehen, bevor die Tanzgruppe der FSV-Kids erneut Tänzerisches darbot. Hubert Schadt brachte als musikalischer Reiseführer die Gäste auf Ideen, wo man denn den nächsten Urlaub verbringen könnte. Vor dem Urlaub war aber ein Arztbesuch angesagt, bei dem zwei „ältere Damen“ die närrische Schar im Saal mit ins Wartezimmer nahm. Es erwies sich erneut, dass Lachen die beste Medizin ist, denn ohne Beschwerden verließen Anneliese Kreher und Pfarrer Bernhard Schüpke die Bühne. Nach der Pause setzte sich das bunte Programm fort. Mitglieder des Kirchenchores führten einen Sketch auf, der „Die Bürgermeisterwahl in Münster - Einer wird gewinnen“ zum Titel hat. Mal sehen, inwieweit sich das in der Realität wiederfindet. Mehrere Vorträge folgten, bevor der Kirchenchor unter der Leitung von Norbert Müller zum Finale aufrief.

Alles zur Fastnacht in der Region finden Sie auf unserer Fastnacht-Themenseite.

VON PETER PANKNIN

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare