Firehawks kämpfen tapfer

Münster - (ale) 300 Zuschauer waren bei großartigem Wetter ins Münsterer Gersprenzstadion gekommen, um den Kickoff zur Landesligasaison der Footballer zu erleben.

Weil dieses Spiel die Saisoneröffnung in Hessen war, überraschte es die Organisatoren nicht, dass viel Footballprominenz in Münster vorbei schaute, wie sie in ihrer Pressemitteilung schreiben. Beim gemütlichen Plausch am Spielfeldrand konnte man zum Beispiel Vertreter der Aschaffenburg Stallions, der Hanau Hornets und sogar den ehemaligen Trainer der Dieburg Pioneers, T. D. Knox, als Gäste willkommen heißen.

Noch vor Spielbeginn konnten die Verantwortlichen der Firehawks feststellen, dass „Fans are Friends“ im Football nicht nur eine Phrase ist, sondern gelebt wird: Die Schiedsrichter lehnten die sogenannte „Kettencrew“ als zu jung ab und Ersatz musste her – spontan sprang ein Fan der Frankfurt Universe und ein Verantwortlicher des Ligagegners Fulda Saints ein, um auszuhelfen.

Das nächste Heimspiel findet am 9. Mai um 15 Uhr statt. Gegner an diesem Samstagnachmittag werden die Fulda Saints sein. Die Rhinemain Firehawks hoffen auf erneut zahlreiche Besucher.

Da die Verletztenliste der Firehawks bereits vor dem ersten Saisonspiel sehr lang war, befürchtete man schon das Schlimmste für die Heimpremiere, doch die verbliebenen 25 Spieler wussten sich von der ersten Sekunde an gegen die Übermacht aus Kassel zu wehren. Die Offense konnte sich im ersten Quarter zunächst mit einem schönen Pass auf Lukas Riemer (15 Yards Raumgewinn) in Szene setzen.

Auch im Laufspiel zeigte das Team gute Ansätze, jedoch kam Kassel durch einen Fumble der Firehawks-Offense in Ballbesitz und münzte diesen in einen Touchdown mit anschließendem Extrapunkt um.

Mit dem Spielstand von 0:7 ging man ins zweite Spielviertel. Diesmal war es ein Safety, durch den die Titans zu Punkten kamen und so den Spielstand auf 0:9 erhöhten. Im weiteren Spielverlauf hielt die Verteidigung der Firehawks den Angriffen der Kassel Titans stand. So ging es mit 0:9 Punkten in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war es wieder die Defensive der Münsterer, welche von sich Reden machte und ein um den anderen Angriff auf die eigene Endzone zu vereiteln wusste. Nach einem 0:0 im dritten Viertel wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Auch im letzten Viertel wusste die Firehawks- Defensive zu überzeugen. Kassel kam jedoch noch einmal nach einer Unachtsamkeit in der Verteidigung zu Punkten; so konnten die Titans auch den Schlusspunkt der Partie setzen und mit einem Touchdownlauf auf 0:15 erhöhen. Der Extrapunkt blieb ihnen jedoch, dank der gut aufgelegten Verteidigung der Firehawks versagt.

Vereinsvorsitzender Patrick Staudt konnte der Niederlage dennoch etwas Positives abgewinnen: „Wir haben heute gegen einen der zwei Topfavoriten auf den Aufstieg über weite Strecken gut mitgehalten. Das Team hat heute ein Leistung gezeigt, auf der man für die kommenden Spiele aufbauen kann.“

Quelle: op-online.de

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