Forscherwerkstatt in der JFK-Schule

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Was geht denn da genau ab? Die jungen Forscher an der John-F.-Kennedy-Schule in Münster können sich in ihrer Werkstatt bei vielen Experimenten ein Bild verschiedenster Naturphänomene machen. 

Münster (tm) - Unter dem Motto „Junge Forscher - Kluge Köpfe“ hat die John-F. -Kennedy-Schule pünktlich zum 50-jährigen Bestehen eine Forscherwerkstatt aufgebaut und mit den 2. bis 4. Klassen seit diesem Schuljahr erprobt.

Mehr Informationen zu den jungen Forschern bietet die Internetseite der John-F.-Kennedy-Schule.

Die Forscherwerkstatt besteht aus verschiedenen Kisten, die zum Beispiel die Themen Unterwasservulkan, Farben trennen, Leonardobrücke oder Thermometer aufgreifen. Die Versuchskisten zu den Bereichen Mathematik, Technik, Chemie und Naturphänomene sind im Werkraum untergebracht und kommen dort in den Forscherstunden im Rahmen des Sachunterrichts zum Einsatz.
Mit Hilfe neu angeschaffter Schränke und Schubladensysteme konnte der naturwissenschaftliche Bereich mit den Forscherkisten und weiteren Materialien zum Experimentieren in den bestehenden Werkraum integriert werden. Die Versuchsanleitung erläutert den Kindern schrittweise den Versuchsaufbau und die Durchführung. Außerdem gibt sie Impulsfragen und Anregungen zur Weiterarbeit am Versuch sowie Vernetzungen zum Alltag. Schließlich wird eine wissenschaftliche Erklärung des Versuchs geliefert.

Selbstständiges Arbeiten soll gefördert werden

Die Aufbereitung der Versuche ist so gestaltet, dass den Kindern ein selbstständiges Arbeiten ermöglicht wird. Lerntempo und Intensivität der Versuchsbeobachtungen und mögliche Erklärungen werden von den Schülern selbst bestimmt.

Besonders werden die Kinder von den Pädagogen angeregt, den Versuchsverlauf genau im Auge zu behalten, diese Beobachtung in Worte zu fassen und mögliche eigene Erklärungen für das Geschehen zu finden. Die Schüler forschen in Kleingruppen von zwei bis vier Kindern. Der Umgang mit anderen wird gestärkt und der kommunikative Austausch gefördert.

„Wir freuen uns darüber, dass viele Forscher bei uns aktiv sind, betont die Schulleitung, deren besonderer Dank der Fachlehrerin Jessica Hauck gilt, die das Projekt in den letzten beiden Jahren intensiv betreut hat.

Quelle: op-online.de

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