Polizei riegelt Fundort ab

Tote ist „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ Vermisste aus Frankfurt

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An der Munastraße zwischen Münster und Breitefeld sind Feld- und Waldwege rings um den Fundort mit Trassierband gesperrt. Samstagmittag sind die Ermittler noch im Wald und suchen das weiträumigere Umfeld ab. Erste Spuren weisen nach Frankfurt.

Münster - Grusliger Fund am Rand der ehemaligen Muna: Am Freitagabend entdeckte ein Spaziergänger im Wald beim Ortsteil Breitefeld eine leblose Frau in der Gemarkung Faulbruch. Von Thomas Meier

Polizei und Rettungsfahrzeuge rücken nach Alarmierung um 19.30 Uhr aus, kurze Zeit auch später die Feuerwehr, denn der Fundort mitten im Wald liegt schnell im Dunkeln. Wie die Frau ums Leben kam, wissen die Ermittler vom Darmstädter Kommisariat 10 am Samstagmittag noch nicht, auch ihre Identität ist nicht eindeutig geklärt.

Das Waldstück rund um den Fundort ist an den Fortswegen mit rotweißem Flatterband der Polizei abgesperrt. Die Zufahrt über einen Feldweg an der Munastraße wird zudem von Streifen überwacht, die auch am Wochenende darauf achten, dass dem Fundort niemand zu nahe kommt und eventuelle Spuren zerstört. Im Waldstück selbst sind Samstagmittag Ermittler dabei, das weiträumigere Umfeld in Augenschein zu nehmen. Nach Aussage des Polizeichefs vom Dienst in Darmstadt wird für Montagmorgen eine größere Erkundung mit Polizeistaffel und Spürhunden anberaumt.

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Erste Spuren deuten auf den Fall einer vermissten Frau aus Frankfurt hin, jedenfalls verweist ein Polizeipressesprecher aus Darmstadt auf die Kollegen am Main. Eine Sprecherin der Frankfurter Polizei bestätigt auf Nachfrage, dass es sich bei der Toten „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um die Seit Mitte August Vermisste handelt, nach der Einsatzkräfte in der Vergangenheit auch am nur wenige Kilometer entfernten Badesee Nieder-Roden gesucht hatten.

Stunden vor dem Leichenfund in Münster war am Freitagmittag bereits eine Frauenleiche an einer Autobahn im etwa 30 Kilometer entfernten Zwingenberg gefunden worden, die Tote sei als eine 26 Jahre alte Frau aus Heidelberg identifiziert worden, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft heute mit. (tm/nb)

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Quelle: op-online.de

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