Zum Schluss rockt die Halle

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Die Tanz-AG der Mira-Lobe-Schule rockte die Kulturhalle mit einer fulminanten Schlussnummer.

Münster - Wenn gleich fünf Schulen aus Münster und Eppertshausen in die Kulturhalle zum gemeinsamen Frühlingskonzert einladen, darf man sicher sein, dass es eng wird. Von Thomas Meier

Bis auf den letzten Platz belegt war der große Saal, und auch rund um die Halle herum war kaum mehr ein Parkplatz zu bekommen. Klar, dass Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte sich anschickten zu hören, was die musikalischen Kleinen da so alles einstudiert haben. Und so konnten sich die Schulleiterinnen auch freuen über den großen Zuspruch.

Nicht nur die Kinder waren bestens präpariert, auch viele Pädagogen hatten die große Show in fünf Akten im Griff mit Platzanweisen, Choreographie und Technik.

Bilder vom Frühlingskonzert

„Schule macht Musik“ in der Kulturhalle

Dem Orchester und der Musikklasse 6 der Schule auf der Aue unter Leitung von Cornelia Krones oblag der Konzertauftakt. Zu Gehör brachten die bereits etwas größeren Schüler die beiden ersten Sätze der Pegasus-Sinfonie von Ulrich Pietsch. Klar, dass spätestens bei den „Pirates of the Caribbean“ der ganze Saal bereits mitging und die Akteure auf der Bühne kräftig feierte.

Singe wem Gesang gegeben: die Kleinen verstanden´s prächtig.

Mit „Supercalifragilistischexpialigetisch“ fanden auch der Chor und die Schulband der Regenbogenschule Altheim den Weg in die Herzen der Zuhörerschaft. „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ und die „Coole Schule“ waren hier eine prima Draufgabe, die auch von den älteren Semestern vielbeklatscht wurde. Die musikalischen Leiter Karina Burger, Steffen Huther und Julia Härner strahlten mit ihren Musikern um die Wette.

So war das Terrain bestens bereitet für Chor und Flötengruppe nebst Tanz-AG der unter Leitung von Odette Schleger und Simone Buschmann. Bevor der obligatorische Kennedy-Schulsong ertönte, begeisterten „Biene Maja“, „Hej Pippi Langstrumpf“ und „Michel“ nicht nur Lönneberga, sondern auch Münster.

Das Aue-Schulorchester gab sich ganz klassisch.

So nahm es nicht Wunder, dass sich auch in der rund 20-minütigen Pause kaum die Reihen der Besucher lichteten, wie von manchen Spät-Aufführern befürchtet. Die beiden Eppertshäuser Schulen hatten aber auch einiges zu bieten. So warteten die Jeki-Kurse und Klassen der Stephan-Gruber-Schule unter Leitung von Roman Möllers mit dem Tanz zu „Die Planeten“ von Gustav Holst auf. Die zweiten Klassen präsentierten ein Sternenlied und die ganz Kleinen intonierten die Schulhymne.

Konzertsaal wird zum geheimnisvollen Morgenland

Nach soviel Live-Musik sollte zum Soundtrack aus der „Wüstenblume“ die Tanz-AG der in Eppertshausen angesiedelten Mira-Lobe-Schule unter Leitung von Ulla Voltz eine orientalische Tanzimprovisation für Auge und Ohr bieten. Gedimmtes Licht im Saal und Nebelschwaden auf der Bühne verwandelten den Konzertsaal ins geheimnisumwobene Morgenland.

Doch der Hammer des Konzerts kam mit der Schlussnummer: Zu Aura Diones „Geronimo“ und dem fetzigen Tanz der Kleinen bebte der Saal. Als dann „Al Se Eu Pego“ von Michel Tego inszeniert wurde, sang der ganze Saal lauthals mit. Die Kennedy-Schüler stimmten für die Kollegen aus dem Nachbarort die ersten Zugabe-Rufe des Nachmittages an, und der ganze Saal stimmte ein. Ein wahrlich fetziger Konzertabschluss.

Quelle: op-online.de

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